ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Hinweise zur Erst- und/oder Wiederinbetriebnahme eines Schwimmbades mit Mess- und Regeltechnik

- Welche Messgeräte sind notwendig
- Welche Stellmittel müssen bereit stehen
- Welche Reihenfolge ist ein zu halten
wanni
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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von wanni »

:HÄ:

und nach 3 Tagen ist wieder alles doof :(

Der redox steigt nicht mit der SEL … gibt es Erfahrungswerte bei welchem Level redox gehalten werden soll damit evtl keine zu lange „an“ Zeit der SEL wieder zu viel Wasserstoff prodzuiert.

Ich muss jetzt wieder ein paar Tage mit Granulat halten bevor ich es erneut versuche.

Wanni

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Alex
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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von Alex »

nö musst rausspielen... und evtl auch mal die Frage stellen, ob man die richtige Elektrode und die richtige Steuerung hat (bzw. eigentlich wären die Lieferanten dieser Teile ja die ersten Ansprechpartner bei "Schwierigkeiten" damit).

wanni
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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von wanni »

Ich habe die Steuerung auf KNX Basis selber gemacht - Elektroden sind von Hannah instruments (sicherlich kein China Ramsch)

Leider ist bei mir der Chemieanteil an Wissen weit vor Ende der Schulzeit hängen geblieben. ZB wie lange bleibt der H Anteil im Wasser „gelöst“ weil wenn es bläschen sind, sind die ja nach den Einlaufdüsen an der Oberfläche.

Und wie verhindere ich eine neue Sättigung?

Klar wäre eine Chlorelektrode die einfachste Lösung (verbunden mit finanziellem Aufwand), aber es gibt ja zu Haus „Fertiganlagen SEL“ die aucv auf redox basis arbeiten (die deutlich weniger Leistung haben als die LM2-40 bei mir)

Wanni

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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von Alex »

...die mit 1/2" Gewinden am Kopf, die z.B. beim SK08 mitgeliefert werden, sind durchaus "China Ramsch"...


>>aber es gibt ja zu Haus „Fertiganlagen SEL“ die aucv auf redox basis arbeiten (die deutlich weniger Leistung haben als die LM2-40 bei mir)
Nur weil es die gibt, heißt das nicht, dass es in jedem Becken brauchbar funktioniert. Der Hinweis zur Chlormessung (im Elektrolyse-Thread) steht da ja nicht zum Spaß (von der Zelle an sich ist das Thema ja völlig unabhängig). Und sei es jetzt eine Bayrol SaltRelax oder SugarValley Hidro/Oxilife (sind ja eh baugleich) oder eine Zodiac, Dryden (oder andere, höherwertige Anlagen) -> sie haben alle noch eine Option zur Chlormessung.

wanni
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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von wanni »

Weisst du ob deine Elektroden an den WAQ dran passen? Im anderen Forum schrieb jemand dass deine nicht so Wasserstoff empfindlich sind?

Laut Arcus gehen alle „Einstabmessketten“ deren schirm zusammen gelegt werden darf

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Alex
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Re: ERST- / WIEDERINBETRIEBNAHME POOL MIT DOSIERSTEUERUNG

Beitrag von Alex »

Jede Elektrode liefert das gleiche Signal. Es ist weltweiter Standard, was aus einer pH oder Redox Elektrode raus zu kommen hat.

>>Laut Arcus gehen alle „Einstabmessketten“ deren schirm zusammen gelegt werden darf
Die Aussage kann ich irgendwie nicht nachvollziehen ... Der Elektrode ist alles egal - die Elektronik hinten dran muss den Job machen. Der eigentliche Schirm ist nur im Kabel und hat nichts mit dem Signal der Elektrode zu tun (ein Schirm eben). Elektrodenkabel sind aufgebaut wie Koaxialkabel, sind aber mind. "doppelt geschirmt" (wobei der innerste "Schirm" als zweiter Pol der Spannung (die die Elektrode liefert) benutzt wird und der äußere Schirm eben "der Schirm" ist.
Falls hier gemeint ist, das "der zweite Pol der Elektrode mit dem zweiten Pol der anderen Elektrode" verbunden werden kann... dann wäre irgendwie der ganze Aufbau Mist (weil das die notwendige galvanische Trennung zw. beiden Messkreisen aufheben würde) ... Andererseits: die äußeren Schirme verbinden -> würde keine Rolle spielen, aber die sind bei keiner Elektrode auf einen tatsächlichen "Kontakt" geführt - die sind nur im Kabel, man kann sie nicht "zusammen legen".

>>Im anderen Forum schrieb jemand dass deine nicht so Wasserstoff empfindlich sind?
Es ist halt ein Thema der Materialauswahl und Qualitäten, welche Elektrode für welche Anwendung "geeigneter" ist. Für Elektrolysebecken wird Kunststoff / Gold verwendet (anstatt Glas / Platin oder Kunststoff / Platin), da sie aufgrund der geringeren aktiven Oberfläche und größerer Trägheit "dankbarer" ggü. dem Wasserstoff sind (nicht weil sie generell "besser" oder "hochwertiger" wären). Eine Garantie, dass es damit zu jederzeit brauchbar funktioniert, ist das aber nicht - besser und dankbarer ist es in den meisten Fällen schon.

Das was beim SK08 mitgeliefert wird, ist für Elektrolyse-Becken auf jedenfall nicht wirklich brauchbar.


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