Hallo zusammen,
wie würdet Ihr den Solarabsorber am Besten steuern?
Ich habe folgendes Setup:
Temperaturfühler
- Aussentemperatur
- Wassertemperatur (Zulauf)
- Rücklauf zum Pool
- Fühler am Solarabsorber
Geregelt wird der Zulauf zum Solarabsorber über ein Drei-Wege Ventil mit Motorstellantrieb (off=Pool / on=Solarabsorber) was auch schon an der ProconIP angebunden ist.
Danke und schöne Grüße
Marco
Optimale Steuerung des Solarabsorbers
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freeman
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Alex
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
So wie's vorkonfiguriert ist. Einfacher Differenzregler zw. Absorber und Pool... und eine zweite Regel für eine eventuell gewünschte max. Wassertemperatur.
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freeman
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Vielen Dank - leider hatte ich die Vorkonfiguration letztes Jahr gelöscht
Kann mir jemand mal einen Screenshot zusenden?
Danke und schöne Grüße
Marco
Kann mir jemand mal einen Screenshot zusenden?
Danke und schöne Grüße
Marco
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Alex
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
..wenn sich mal irgendjemand erbarmt eine Anleitung für die ProCon zu veröffentlichen, dann kann man das da nachkucken...



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Camper53
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Ich habe noch den Solar Rücklauf mit programmiert. Solange das Rücklaufwasser wärmer als der Pool ist bleibt das Ventil offen.
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freeman
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
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markus
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Um es fortzuführen
, ich schalte das Solar noch aus, wenn die Pumpe aus ist.
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Proxima
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Aus welchem Grund, wenn ich fragen darf ???
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markus
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Einfach um einen definierten Zustand zu haben, keinen technischen Grund(Außer vllt. ein paar mW Strom zu sparen
).
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Raffke
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Um mal kurz an vorangegangenes Thema anzuknüpfen:
Ich selbst schalte einfach das Relais "Solar" nach meinen Temperaturregeln und schalte dann mittels Analogregel die Filterpumpe immer dann ein, wenn auch Solar an ist.
Aber - ich habe auch ein Verständnis- bzw. Konfigurationsproblem:
Ich bekam vom Hersteller Dolphi-Ripp die Empfehlung, Solar zuzuschalten wenn die Temperatur am Rohr (bei mir "Kollektor" genannt) um 5° höher ist als das Poolwasser und es wieder abzuschalten, wenn der Solar-Rücklauf kälter als der Pool ist.
Nun gut, ich habe das zur Beobachtung mal nach unten korrigiert: vor allem weil ich aktuell nicht die Rohrtemperatur, sondern nur die Sonneneintrahlung an einer vergleichbaren Position messe, schalte ich Solar schon bei 2° über Poolwasser zu. Soweit funktioniert auch alles, ABER:
Den Solar-Rücklauf messe ich nicht direkt am Solarfeld, sondern erst dort wo das Wasser (nach der Elektrolyse) wieder in den Pool fließt. Nun kommt es leider oft vor, dass dieses (etwas) kälter ist als das Poolwasser. Ob es nun daran liegt, dass ich das Wasser vom Skimmer ja immer oben entnehme, aber die Pooltemperatur in ca. 1m Tiefe messe, an der Streuung der DS1820-Sensoren oder vielleicht kühlt das Wasser auch im Kreislauf einfach aus.
Jedenfalls habe ich nun schon so korrigiert, dass es mehr als 0,2° kälter sein muss, bis ich es abschalte. Dazu noch eine Hysterese, weil ich anfangs beobachten konnte wie das Relais ständig ein-/ausgeschaltet wurde (Messfehler eben).
Hier meine Regeln dazu (die erste Regel verlängert nur bei warmem Poolwasser die Pumpenlaufzeit, für mehr Umwälzung): Gestern konnte ich nun aber leider beobachten, dass Solar nicht zugeschaltet wurde, obwohl es vielleicht Sinn ergeben hätte: Zur Erklärung:
Unten der grüne Balken zeigt die Pumpenlaufzeit, gelb wenn auch Solar dazu an war. Die Temperatursensoren sind in der Legende beschrieben.
Um 9 Uhr morgens ging die Pumpe normal nach Zeitregel an und es war viel zu kalt für Solarertrag.
Um 12:30 Uhr stieg aber die Kollektortemperatur auf 28°C was bei einer Wassertemperatur von nur knapp 24°C eigentlich zur Aktivierung des Solar-Relais führen sollte.
Das ist nun aber nicht passiert, da der "Solar-Rücklauf", also mein Restwasser im Technikraum, mit etwas über 23°C einfach zu kalt war!
Später nach 15:15 Uhr war dann sogar dauerhaft die Kollektortemperatur hoch genug - aber der Rücklauf war eben immer noch leicht kälter als das Poolwasser, wenn auch nur noch max. 0,3° kälter. Durch die Hysterese von 0,8° wurde es aber nie reaktiviert. Erst als dann um 17 Uhr die Pumpe regulär das nächste Mal ansprang, war der Rücklauf warm genug, um auch den Solar-Zaun zuzuschalten (ich habe also fast 2 Stunden Solar-Ertrag verschenkt)...
Nun ist meine Frage: wie konfiguriere ich das nun am besten um zwar keine Dauerschaltungen zu erzeugen (vor allem der Pumpe tut das sicher nicht gut) und dennoch den maximalen Solarertrag zu bekommen?
HINWEIS:
Meine Verrohrung entspricht dem empfohlenen Schema aus dem Beitrag VERROHRUNGSSCHEMA POOL / SCHWIMMBAD mit Elektrolyse, jedoch ohne Wärmepumpe. Mein Temperaturfühler für den Solar-Rücklauf befindet sich an der Position der pH-Dosierpumpe.
Ich selbst schalte einfach das Relais "Solar" nach meinen Temperaturregeln und schalte dann mittels Analogregel die Filterpumpe immer dann ein, wenn auch Solar an ist.
Aber - ich habe auch ein Verständnis- bzw. Konfigurationsproblem:
Ich bekam vom Hersteller Dolphi-Ripp die Empfehlung, Solar zuzuschalten wenn die Temperatur am Rohr (bei mir "Kollektor" genannt) um 5° höher ist als das Poolwasser und es wieder abzuschalten, wenn der Solar-Rücklauf kälter als der Pool ist.
Nun gut, ich habe das zur Beobachtung mal nach unten korrigiert: vor allem weil ich aktuell nicht die Rohrtemperatur, sondern nur die Sonneneintrahlung an einer vergleichbaren Position messe, schalte ich Solar schon bei 2° über Poolwasser zu. Soweit funktioniert auch alles, ABER:
Den Solar-Rücklauf messe ich nicht direkt am Solarfeld, sondern erst dort wo das Wasser (nach der Elektrolyse) wieder in den Pool fließt. Nun kommt es leider oft vor, dass dieses (etwas) kälter ist als das Poolwasser. Ob es nun daran liegt, dass ich das Wasser vom Skimmer ja immer oben entnehme, aber die Pooltemperatur in ca. 1m Tiefe messe, an der Streuung der DS1820-Sensoren oder vielleicht kühlt das Wasser auch im Kreislauf einfach aus.
Jedenfalls habe ich nun schon so korrigiert, dass es mehr als 0,2° kälter sein muss, bis ich es abschalte. Dazu noch eine Hysterese, weil ich anfangs beobachten konnte wie das Relais ständig ein-/ausgeschaltet wurde (Messfehler eben).
Hier meine Regeln dazu (die erste Regel verlängert nur bei warmem Poolwasser die Pumpenlaufzeit, für mehr Umwälzung): Gestern konnte ich nun aber leider beobachten, dass Solar nicht zugeschaltet wurde, obwohl es vielleicht Sinn ergeben hätte: Zur Erklärung:
Unten der grüne Balken zeigt die Pumpenlaufzeit, gelb wenn auch Solar dazu an war. Die Temperatursensoren sind in der Legende beschrieben.
Um 9 Uhr morgens ging die Pumpe normal nach Zeitregel an und es war viel zu kalt für Solarertrag.
Um 12:30 Uhr stieg aber die Kollektortemperatur auf 28°C was bei einer Wassertemperatur von nur knapp 24°C eigentlich zur Aktivierung des Solar-Relais führen sollte.
Das ist nun aber nicht passiert, da der "Solar-Rücklauf", also mein Restwasser im Technikraum, mit etwas über 23°C einfach zu kalt war!
Später nach 15:15 Uhr war dann sogar dauerhaft die Kollektortemperatur hoch genug - aber der Rücklauf war eben immer noch leicht kälter als das Poolwasser, wenn auch nur noch max. 0,3° kälter. Durch die Hysterese von 0,8° wurde es aber nie reaktiviert. Erst als dann um 17 Uhr die Pumpe regulär das nächste Mal ansprang, war der Rücklauf warm genug, um auch den Solar-Zaun zuzuschalten (ich habe also fast 2 Stunden Solar-Ertrag verschenkt)...
Nun ist meine Frage: wie konfiguriere ich das nun am besten um zwar keine Dauerschaltungen zu erzeugen (vor allem der Pumpe tut das sicher nicht gut) und dennoch den maximalen Solarertrag zu bekommen?
HINWEIS:
Meine Verrohrung entspricht dem empfohlenen Schema aus dem Beitrag VERROHRUNGSSCHEMA POOL / SCHWIMMBAD mit Elektrolyse, jedoch ohne Wärmepumpe. Mein Temperaturfühler für den Solar-Rücklauf befindet sich an der Position der pH-Dosierpumpe.
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Alex
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
>>Nun ist meine Frage: wie konfiguriere ich das nun am besten
Das Solar wird über einen Sensor EIN und AUS geschaltet. Der Sensor kommt an das Sammelrohr des Absorber... und schaltet mit einer entsprechend eingestellten Differenz (Absorber > Pool) ein ... und über eine passende Hysterese wieder aus. Alle anderen Varianten werden nicht vollumfänglich und zu jeder Zeit für jeden korrekt funktionieren.
Das Solar wird über einen Sensor EIN und AUS geschaltet. Der Sensor kommt an das Sammelrohr des Absorber... und schaltet mit einer entsprechend eingestellten Differenz (Absorber > Pool) ein ... und über eine passende Hysterese wieder aus. Alle anderen Varianten werden nicht vollumfänglich und zu jeder Zeit für jeden korrekt funktionieren.
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Raffke
- Beiträge: 80
- Registriert: 20. Juni 2016, 22:19
Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
Danke, Alex - mein Problem ist jedoch, dass beide Sammelrohre ziemlich oft verschattet sind.
Ist nicht ideal so, ging aber nicht anders. Natürlich kann ich den Sensor auch weiter mittig des Zauns platzieren - aber dann wird das Kabel noch länger und die Kabelführung entlang des Rippenrohres unschön.
An welcher Seite ist denn der Fühler optimal? Am Ein- oder Ausgang des "Kollektors"?
Also ich habe bei U-Design ja ein Sammelrohr am Anfang und eines am Ende, das am Ende sollte ja eigentlich immer dem Solar-Rücklauf entsprechen, nur dass mein Sensor eben dumm platziert ist.
(Auf jeden Fall bedeutet das mehr 1-Wire-Bastelei, ich habe aktuell schon ein ca. 18m Kabel zum Pool - dafür musste ich schon einen kleineren Pull-Up zuschalten, zu den Sammelrohren hätte ich es dann noch zusätzlich 45m bzw. 25m zzgl der Zaunhöhe...)
Ist nicht ideal so, ging aber nicht anders. Natürlich kann ich den Sensor auch weiter mittig des Zauns platzieren - aber dann wird das Kabel noch länger und die Kabelführung entlang des Rippenrohres unschön.
An welcher Seite ist denn der Fühler optimal? Am Ein- oder Ausgang des "Kollektors"?
Also ich habe bei U-Design ja ein Sammelrohr am Anfang und eines am Ende, das am Ende sollte ja eigentlich immer dem Solar-Rücklauf entsprechen, nur dass mein Sensor eben dumm platziert ist.
(Auf jeden Fall bedeutet das mehr 1-Wire-Bastelei, ich habe aktuell schon ein ca. 18m Kabel zum Pool - dafür musste ich schon einen kleineren Pull-Up zuschalten, zu den Sammelrohren hätte ich es dann noch zusätzlich 45m bzw. 25m zzgl der Zaunhöhe...)
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Alex
- Administrator
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Re: Optimale Steuerung des Solarabsorbers
>>An welcher Seite ist denn der Fühler optimal? Am Ein- oder Ausgang des "Kollektors"?
Is eigentlich egal. Wenn das Wasser steht, wird der Absorber überall gleich schnell, gleich warm... nur der Abschaltpunkt (Hysterese) unterscheidet sich ggf. leicht - je nach Position des Fühlers.
Is eigentlich egal. Wenn das Wasser steht, wird der Absorber überall gleich schnell, gleich warm... nur der Abschaltpunkt (Hysterese) unterscheidet sich ggf. leicht - je nach Position des Fühlers.