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7of9
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Beitrag von 7of9 »

Hallo, Ich will mich nur kurz einmal vorstellen.

Ich bin auf euch aufmerksam geworden, da wir auf der Suche nach einer guten Poolsteuerrung sind. Hatte mich zwar zuerst mit der Loxone Geschichte befasst aber irgendwie reicht Sie nicht aus wenn es darum geht eine Salzelektrolyse zu regeln.
Vieleicht könnt ihr mir ja sagen was alles bei dieser Steuerrung so drum herrum ist. Wieviele Ein/Ausgänge sind möglich, Ist Sie ohne viel aufwand erweiterbar, Programmierung, Visu selber gestalten.

Da wir einen Neuen Pool bauen wollen (Salzwasser) der gesammt 10x5x15-2.0m sein soll wobei die fläche zum schwimmen nur 8m50 betragen wird. Innenliegende Abdeckung. Brauchen wir auch eine Solide Steuerrung.
Meine Frage auch, gibt es auch ein passendes Elektrisch regelbares 6 WegeVentil?
Wir hätten nun von euch einmal eure Erfahrungen dazu gehört.

gruß
 

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Alex
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Re: Vorstellen

Beitrag von Alex »

Willkommen im Forum :)

Grundlegend stehen erstmal 8 potentialfreie Relaisausgänge zur Verfügung,
4 Analogeingänge, 4 Digital-Inputs,
ein Messwandler für pH, einer für Redox,
ein DMX-Ausgang, ein 1-wire Anschluss (8 Temperatursensoren werden unterstützt)

Hardwareseitig erweiterbar ist das nicht. Es wird irgendwann wieder eine Relais Extension geben mit der man dann nochmal 8 Relais ansteuern kann. Mehr lässt sich nicht erweitern.
die Firmware ist keine OpenSource Software, also nicht veränderbar - die Benutzeroberflächen könnte man theoretisch nach belieben anpassen. Die liegen als HTML Dateien auf der SD-Card, auf die man vollen Zugriff hat.


Ein "passendes" 6-Wege Ventil... hm... was ist "passend" :)
Ich würde bei einem Neubau, bei dem das Rückspülen automatisch passieren soll immer zu einem Stangenventil tendieren. Die Technik ist deutlich "einfacher", robuster, schneller... und die 6 Funktionen eines 6-Wege Ventils werden im Regelfall nie genutzt (geschlossen, zirkulieren, entleeren).... Na ja, "entleeren" vielleicht ab und an, das läuft bei mir allerdings sowieso über einen Bypass, der komplett am Filter und an den Stangenventilen vorbei geht.
"Nachspülen" ist bei einem Stangenventil nicht mehr notwendig und der Druckverlust im System ist mit einem Stangenventil im Vergleich zu einem 6-Wege Ventil auch wesentlich geringer (0,15 bis 0.2 Bar weniger), was die Durchflussmengen und den Energieaufwand deutlich optimiert.
Die Steuerung ist am Ende auch wesentlich einfacher also die eines 6-Wege Ventiles. Das Stangenventil kann ja dafür auch nur umschalten zw. "Filtern" und "Rückspülen".


Gruß
Alex
 

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skoschke
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Re: Vorstellen

Beitrag von skoschke »

Automatisch Rückspülen bedeutet aber auch automatisch nachfüllen, nicht vergessen!

Ciao
Stefan
 

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7of9
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Re: Vorstellen

Beitrag von 7of9 »

hallo und danke für eure Antworten.
Leider haben wir schon eine Sandfilteranlage im Keller stehen die für 130m3 ausgelegt ist nur ist der eigendliche pool noch in der Planung. Derzeit haben wir nur ein Intex Rundpool von 7m30 stehen.

bei der Technik war es geplant eben ein regelbares 6wvt zu benutzen was die Positionen Filtern, Rück, Klarspülen, Entleeren und geschlossen anfährt. kurze erklärung
das umschalten sollte so funktionieren sobald die Ventilfreigabe weg ist geht ein magnetventil was in der Kanalleitung sitzt zu um wasser verlust zu vermeiden. das entleeren ist über den aussen temp fühler geregelt soll heissen "Winterarlarm" bei einer bestimmten aussentemp soll der pool auf eine bestimmte höhe leer gefahren werden und dann die anlage ausschalten.
Aber da es ja leider nicht möglich ist mehr eingänge an die steuerung zu bekommen ist es halt schade. Einzieger Trost ist nun das die PH und redox Steuerung Funktioiert und eine gute Alternative zu den Teuren Anlagen darstellt. Daher werde ich wohl auch nicht drum herum kommen 2 seperate steuerungen zu benutzen.
es gibt ja ein ventil von der Firma Peraqua, aber es hätte ja vieleicht auch noch andere Alternativen gegeben.
zum Stangenventil, ich weiss nicht da kommt meine frau sicherlich nicht mit klar wenn mal etwas ist und sie soll da was machen. Ich wollte es ihr so leicht wie möglich und machen da ich beruflich manchmal auch bis zu 8 oder 12 wochen unterwegs bin und ncht immer nachhause fahren oder fliegen kann.
 

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Alex
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Re: Vorstellen

Beitrag von Alex »

Die Stangenventile passen an alle Filteranlagen dran. Die Abstände der Anschlüße sind genormt... also das wäre kein wirklicher Hinderungsgrund. Manuelles 6-Wege-Ventil bekommst ja eh erstmal fast immer zum Filter mitgeliefert.

... das mit der Wintergeschichte ist ganz nett :)
Aber das scheitert u.U. daran das Du auf diesem Wege die Rohrleitungen nicht unbedingt leer bekommst? Das Wasser wird evtl. nach wie vor in der Leitung zu den Einlaufdüsen stehen... ausser es kann alles irgendwie rauslaufen während das Ventil umstellt... hm.
Steht das BEcken "frei" im Garten oder ist das irgendwo an der Hauswand mit einer Seite. Technik soll komplett in den Keller? Wie willst Du den Wasserstand im Becken erfassen?
 

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Mario
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Re: Vorstellen

Beitrag von Mario »

Was man bei den 6-Wegeventilen nicht vergessen darf (mal abgesehen das die automatischen Teile ein Vermögen kosten), die erzeugen Druckverlust von 0,15-0,2bar...
Bei der Beckengröße und entsprechender Pumpe/Kessel brauchst ja schon ein 3" Teil...
Das hast bei Stangenventilen nicht...
Allerdings haben die Besgo-Stangenventile auch einen Nachteil, die Brauchen einen Luft oder Wasseranschluss(nicht vom Pool) in der Nähe...

Was darf's denn kosten? Nix oder wenig? ...selber was bauen ???
 

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7of9
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Re: Vorstellen

Beitrag von 7of9 »

Hi,
also zu den Fragen.
Winterarlarm bedeutet das der Pool über den Bodenablauf entleert wird so das die einstömdüsen frei liegen. Da es ein überlaufbecken wird habe ich nur diese möglichkeit dazu muss noch ein elektrisches 3 wege ventil verbaut werden was den zufluss vom wasserspeicher zur Pumpe schließt und den vom Bodenablauf öffnet. ist keine große sache das zu bauen.
durch eine vorher festgelegt höhe (900 mm) wird erfasst wann der wasserstand erreicht ist, ausschalten der anlage (Poolbetrieb Stopp), auch simpel. danach nurnoch die Winterstopfen reinschrauben und gut ist.
Ok das mit dem Druckverlust muss ich dann wo in kauf nehmen da die großen kessel ja eh ein 3" ventil dabei haben.
Bei der Pumpe sollten die 27m³/h aussreichen, aber das auch uninteressant ersteinmal. Die Filterzeiten werden eh nach beckeninhalt/Pumpenl leistung und wassertemparatur berechnet.
derzeit schaut es so aus bei 47m³ inhalt und 12,5m³/h bei 2x am tag umwälzung und 22°C wassertemp brauch es ca 13235 sec für ein durchlauf.
Dadurch das der Poll nur ca 4-5m vom Haus weg stehen wird ist die technik im Keller schon angebracht. (Steht ja zum Teil schon) Vorteil ich muss nichts Ablassen oder ausbauen. kann somit auch im Winter an der Technik arbeiten ohne das mir die Finger abfrieren*fg

Ich hatte gestern einmal geschaut wegen der Stangenventile, vom Preis her sehr interessant. bei den maßen kommt es darauf an was für eine Verohrung man hat und wie das mittelmass der anschlüsse am Filterkessel sist. Desweiteren ist auch die steuerung über wasser nicht das Problem, da der wasservoratsbehällter eh einen Frischwasser anschluss hat (Schwimmerschalter) kann das dort abgegriffen werden.

Auch wegen einer Steuerung habe ich mich schlau noch einmal gemacht, ich will diese, die hier angeboten wird nicht schlecht machen, aber für das was ich überwachen und regeln möchte ist sie von den Eingängen her Total überfordert. Ich habe mir eine angeschaut die auf dem des PI arbeitet und die möglichkeit besitzt alles problemlos über eine PiBridge zu erweiern.
info gibt es dazu unter revolution kunbus de Also an die MOds nicht sauer sein deswegen das ich hier nun ein fremdprudukt hinterlassen habe. Aber eure Steuerung ist noch immer interessant was das ausswerten der ph und redox werte angeht.

Daja ab diesem Jahr neue Bestimmungen was das erichten eines Pools rausgekommen sind, was sicherheit gegen fremdbenutzung und sicher der eigenen Kinder angeht müssen auch diese mit geplant werden. egal ob durch ein Zaun oder anderer Sicherheitseinrichtungen. Da ein Zaun nicht in Frage kommt Optik verschandelt kommen dafür andere Sachen zum einsatz (1Wire zutrittskontrolle) mit sensorischer erfassung und meldung
so ich hoffe das reicht erst einmal.

gruß
 

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Alex
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Re: Vorstellen

Beitrag von Alex »

hm... warum hast/planst Du bei einem Überlaufbecken Einströmdüsen ~40cm unter der Wasserlinie?
Die gehören da eigentlich in den Boden bzw. in Bodennähe.
Dann wäre das Thema des entleerens auch schon einfacher. ...und aus hydraulischer Sicht müssen die eigentlich eben in/an den Boden.
 

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7of9
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Re: Vorstellen

Beitrag von 7of9 »

Hi Alex,
dies mit den 900 mm war nur ein Beispiel. und düsen im boden muss nicht zwingend sein.
 

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Alex
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Re: Vorstellen

Beitrag von Alex »

jo, müssen muss gar nix. Aber das Ziel ist eigentlich das Wasser "komplett" (gleichmäßig) von unten nach oben aus dem Becken "rauszudrücken"... über die Rinne drüber.
Das wird ungleich schwieriger wenn die Düsen nicht am Boden sind. :)
 

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7of9
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Re: Vorstellen

Beitrag von 7of9 »

Jo

da haste nicht ganz unrecht, aber auch wenn die düsen in der wand sitzen geht das. ich habe mal überlegt wie ich es am besten bewerkstelligen kann wenn die düsen im boden versenkt sind ohne das ein zu großer druckverlust auftritt.
Es würde klappen wenn man die düsen so regeln würde das immer nur 2 Aktiv sind und in einem bestimmten abstand weiter geschaltet werden. Ist ein wenig aufwand und mehr Rohre, viel mehr weil jedes rohr einzeln verlegt werden muss bei dieser Art der regelung. Einmal schon verbaut in Spanien war eine Sonderanfertigung.

Also mann muss sich ein behälter bauen der anschlüsse für dn 50 rohre hat, wieviele, kommt auf die größe des behälters an. in der mitte muss der anschluss für die zuleitung sein und ein beipass für die ansteuerung des ganzen.
innen muss eine trennwand auf einer welle laufen die 2 Düsen gleichzeitig mit wasser versorgen kann. nun musst du dir das so vorstellen wie eine wassermühle. durch das durchströmende wasser an der oberen Seite wo der baypass liegt ist ein schaufelrad drinne was du durch ein han regeln kannst was die geschwindigeit angeht der rest liegt im unteren teil was die düsen versorgt.
ich habe mal eine kleine skitze gemacht
regelung der bodendüsen.JPG
regelung der bodendüsen.JPG (35.96 KiB) 90 mal betrachtet
dies ist nur eine vereinfachte skitze. aber so würde es im prinzip funktionieren Tut es auch da schon ein Unikat davon existiert. So würde ich auch das problem umgehen das ich rohre mit dn100 verlegen müsste*gg

ok sind erstmal nur spielerein aber wer weiß. :D wird meine Frau sicherlich nicht mitspielen.

gruß
 

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