Anschluss eines Tankgebers (Füllstand messen)

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Alex
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Alex »

ja

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Also begriffen habe ich es trotzdem noch nicht, oder doch? :roll:
nofri hat geschrieben: (150 Ohm+30 Ohm)/5V=30 Ohm/x
x=30*5/180=1,2V

und:

(150 Ohm+240 Ohm)/5V=240 Ohm/x
x=240*5/390=3,07V
Nehmen wir mal dieses Beispiel:
(150+30)/5 ist bei mir 36
30*5/180= ist bei mir auch 0,83
Also 30/0,833333= sind dann wieder die 36
So weit richtig?

Mit 160Ohm wären das dann :
(160+30)/5=38
30*5/190=0,7894
30/0,7894= sind wieder die 38

Und
(160+240)/5=80
240*5/400=3,0
240/3 sind wieder die 80


Also bekomme ich mit 160Ohm und max Pegel (30 Ohm) = 0,7894V
Und bei 160 Ohm und min Pegel (240 Ohm) = 3,0V

Hab ich's jetzt? Dann bekomme ich das evtl. beim nächsten mal alleine hin :lol:

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Alex
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Alex »

nu hab ich was.

Bildchen und Formeln dabei... und online-rechnen tut's auch gleich
http://www.sengpielaudio.com/Rechner-Te ... lastet.htm

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Dann hab ich das ja jetzt scheinbar doch verstanden :D

Kann hierzu noch jemand etwas sagen?
Mario hat geschrieben:Dazu dann gleich nochmal eine Frage an die "elektro-Fachkräfte"...

Die heutigen Tankanzeigen sind doch auch deutlich "träger" wie die "Alten", könnte man das "Gezappel" nicht auch elektrisch lösen :?:
Dann könnte ich das wirklich direkt in den Skimmer setzten (auf das Schutzrohr würde ich dabei trotzdem nicht verzichten).

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

jetz hat jemand zeitgleich mit mir geschrieben , war mein ganzes Posting futsch :-(
noch mal in Kurzform aus dem Gedächtnis
die niederohmige Ankopplung ist eine eher schlechte Lösung
150 + 33 Ohm = 183 Ohm ist die maximale Belastung die ( ausser bei einem Kurzschluss) entstehen kann
bei 5V fliessen dann 5V/183Ohm = 27.3mA durch die ganze Anordnung, das sind 136mWatt die da einfach nur verheizt werden
im Kurzschlussfall ( analag EIngang gegen GND, Tankgeber kaputt ...) dann sogar noch mehr
Wenn der Tankgeber offen ist liegen sogar 5 V ( über den 150 Ohm Widerstand ) am analog Eingang an , da kann der Schaden nehmen
Ihr müsst auch immer den Fehlerfall vor Augen haben , damit das ganze robust ist, wir haben nicht immer nur Schönwetterzustände, die man berücksichtigen muss

Streng genommen muss so eine Lösung über eine 2€50 OPV Lochraster platinen geschichte gehen ,
damit da nicht soviel Strom fliessen muss
und
man kann das dann auch so skalieren das man den Tankgeberbereich auf die 0..3V aufspreizen kann, das würde zudem noch die Auflösung erhöhen
bei Kurzschlüssen oder offenen Eingängen des Gebers würde auch nix kaputt gehen
gruß
Frank

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Musst dann nochmal bestätigen, dann bleibt der Post erhalten ;)

2€50? Nehm ich, soll ich gleich überweisen?

Edit:
Könnte man da auch eine Art Verzögerung oder Dämpfung wie oben erwähnt gleich einbauen?
Dann darf das meinetwegen auch 5€20 kosten :D
Mal zum Vergleich, ein vergleichbarer analoger Sensor mit 4-20mA Ausgang kostet ~200,- ...
Zuletzt geändert von Mario am 4. März 2015, 23:01, insgesamt 1-mal geändert.

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

lol
naja wird wahrscheinblich 15€ werden wenn man die Mindestbestellmenge z.B bei Reichelt berücksichtigt
2, 5€ war mal so aus der Hüfte geschossen , wollte sagen paar wenige Euros eben
kann das mal mit Manuel diskutueren , wie sowas aussehen könnte , musst dir aber selber zusammen brutzeln dann :-)

oder auch mal Google befragen nach irgendwas wie : Differenzverstärker, oder nicht invertierender Verstärker
eine von den vielen billigen Standard OPV Schaltungen , die brauchen 2..3 extra Widerstände drumherum, alles nix aufregendes

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Kann von mir aus auch 20,- kosten..
Der Geber kostet 30 + die 20 = 50 originale vergleichbare analoge Geber mit 4-20mA Ausgang liegen bei ~200....

Denke wenn da was vernünftiges bei rauskommt (die erwähnte Verzögerung/Dämpfung wäre auch nicht übel) gibt's hir einige die sowas umsetzten würden;-)

Den Pegelsensor von meinem eBay link hab ich übrigens schon geordert...
Also ich würde das schon gern umsetzten, von mir aus "löte ich auch mal wieder einen" :D
Wenn ich weis was und wie das zusammen kommt, bekomme ich sowas schon hin, brauch halt was "vorgekautes"

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

kannst von dem Teil ein Datenblatt besorgen ?
konnte bei dem Link aus dem ersten Post nix finden ( hab jetzt auch nicht alle weiteren Threads gelesen)

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Denke das ich den in ein paar Tagen auf dem Tisch liegen habe..

Bis dahin hab ich nur das:

http://www.ebay.de/itm/Tankgeber-Geber- ... 417bdb98ef

skoschke
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von skoschke »

Bei meiner Logo habe ich bei solchen "zappelnden" Eingängen die Möglichkeit, Mittelwerte über x Messungen in der Zeit y zu definieren, also z.B. Mittelwert über 20 sec, in dieser Zeit sollen 10 Werte aufgenommen werden.
Für die Steuerung relevant ist dann nur der endgültig da rauskommende Mittelwert.

Bei dem Wissen der hier anwesenden Controller-Entwickler sollte sich doch so etwas auch in diesem Controller umsetzen lassen?

Diese Funktionalität ist doch auch für andere Sensoren an Analogeingängen nutzbar (Druck zum Beispiel)

Ciao
Stefan

etm
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von etm »

Guten morgen

Warum kann man denn den Spannungsteiler am Ausgang nicht mittels einer Zenerdiode begrenzen und das zappeln mit parallelem Kondensator glätten? T (tau)=R×C

Oder 2 Spannungsteiler kaskatieren/ hintereinander schalten und so Umax am Ausgang auf 3V begrenzen im Fall von Drahtbruch?

Was übersehe ich?

skoschke
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von skoschke »

Passiert dem Eingang etwas, wenn der Controller spannungslos wird (Abschaltung) aber der Kondensator am Eingang noch einige Zeit lang die 3V hält?

Auch wenn das gehen würde, einzelne Bauelemente da irgendwie fliegend an den Eingang hängen finde ich nicht so toll, besser softwaremäßig "entzappeln", das wäre dann auch für mehrere Eingänge nutzbar, die man sonst jeden einzelnen mit Zusatzbauelementen belegen müßte...

Ciao
Stefan

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

7-10 sec. find ich doch super...
Besser wären evtl. so 5-7sec, müsste man dann mal testen wo da so das Optimum liegt, aber der Ansatz ist doch schon mal super...
Muss ja nicht im msec Bereich wissen was da für'n Wert anliegt und selbst wenn ein Hahn vergessen würde zu schließen (z.B. Rückspülen /Becken läuft darüber leer) würde das für mich zumindest reichen, bekomme dann wenigstens eine Meldung, jetzt sehe ich nur optisch das Wasser fehlt...

Denke das der Frank auch genau so etwas im Kopf hat und damit das nicht iwo "rumbaumelt", halt alles auf eine kleine Platine gepackt und fertig...
Wird ja nicht nen riesen Teil, denke wenn da alles drauf ist wird die in etwa Streichholzschachtelgröße haben...

Das wird doch, find ich super...

@Stefan,
Natürlich könnte man das auch so lösen, wenn es mögliche und günstige Lösungen gibt, bin ich da eher ein Freund von Lösungen wo man Softwareseitig nix "hinpfuschen" muss...

Und nochmal zu Elektrolyse:
Wenn das dann funktioniert und sich darüber der Pegelstand des Beckens erfassen lässt,
kann man da wohl ganz einfach das Volumen der "Verdunstung", des "Rückspülens" und des "Verlustes durch Sprungübungen" errechnen/erfassen ;)
Wenn ich weis wieviel Wasser fehlt, weis ich auch was ich nachfüllen muss (Wasser oder Salz), das man den Salzgehalt noch überprüft, versteht sich von selbst.

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Dann komme ich auf 3,5 bis 5 sec, denke das ist optimal.
Wenn ich zusätzlich noch ein Schutzrohr drum mache, könnte der Geber direkt in den Skimmer...
Sauber, ik freu mir :D

Im schlimmsten Falle stehen die 3V dann länger an (Geber defekt) das wäre dann Pegelstand absolut min.,oder anders herum absolut max. (Wo der Schwimmer ja eigtl. im "Normalbetrieb" nie hinkommt) könnte ich mir auch noch was für einfallen lassen (Sondermeldung oder über ein Relais (hab ja jetzt wieder welche frei) die 5V wegnehmen etc.)

Ich warte nochmal was Frank heute abend zu sagt, der überblickt die da evtl. auftretenden Problemchen besser...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

1.auf der Skizze ist ja immer noch der Spannungsteiler von 150/30 Ohm zu sehen
da muss was "seriöseres" her , hatte das heute am Tage mal kurz mit Manual andiskutiert
2. Zenerdiode hilt auch nicht wirklich, weil die nicht schlagartig bei 3V durchschaltet ( bin auch nicht der gebürtige Elektroniker, meine das hat mir aber auch mal jemand so erzählt, heisst man bekommt eine nicht lineare Kennlinie, wenn die Z Diode langsam anfängt durchzuschalten
ausserdem ist eine Z Diode wie jede andere Diode temperaturempfindlich, vielleicht hier nocht sooo massgebend , aber trägt eben auch was dazu bei

ich müsst das mal nach Absprache mit Manuel auf meinem kleinen Steckbrett zusammen stecken , das mal sinulieren
brauch ich paar Tage für , aber ich denke da findet sich was simples , was sich jeder selber zusammenlöten könnte

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Hört sich gut an...
Laut Sendeverfolgung liegt der Geber morgen Abend auf meinem Tisch, wenn du dann noch Daten brauchst oder ich was ausmessen soll, einfach melden...

Danke Dir und dem Rest für die Bemühungen...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

wäre noch wichtig :
welche Strecke bzgl. der Messleitung hast du denn zu überbrücken ?

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Vom Skimmer zum Kasten wo der Controller sitzt ~0,5-0,75m.
Genau müsste ich dann am WE mal ausmessen...

Wäre evtl. auch wichtig für andere, wie lang die Leitung sein darf, was müsste dann geändert werden etc.

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

ok, dachte das wären 20m oder so