ich heiße Wolfgang und wohne mit meiner Familie im Rheinland. Letztes Jahr haben wir uns endlich einen Pool im Garten gegönnt (Beton, Folie, ca. 50 m³). Bereits nach der ersten Saison stand fest, dass eine automatisierte Poolsteuerung her muss - natürlich die Procon.IP
Jetzt also die vorhandene Verrohrung durch die notwendigen Teile ergänzt, was durch ausgiebiges Lesen im Forum gut geklappt hat. In den letzten Tagen dann die Anlage mit Hilfe eines Elektrikers angeschlossen, Elektroden kalibriert - funktioniert!
Nach der ersten Begeisterung nun aber die ersten Sorgen:
pH ist konstant auf 7,2. Den Chlorgehalt im Becken hatte ich bisher durch die üblichen Tabs sichergestellt; Kontrollmessungen durch PoolLab 1.0. Nachdem die letzten Tabs aufgelöst waren, die automatische Chlordosierung eingeschaltet, Zielwert: 760 mV. Bereits am ersten Nachmittag hat die Anlage 1.800 ml Chlor ins Becken gepumpt. Am nächsten Tag noch einmal 660 ml. Redox liegt einigermaßen stabil bei 760 mV. Die Kontrollmessung mit PoolLab 1.0 ergibt folgende Werte:
DPD1: 9,9 ppm (!!!) war nur mit Verdünnung 1:5 messbar
Cyanur: 26 ppm
Alkalinität: 24 ppm
Kontrollmessung einen Tag später bestätigt das Ergebnis. DPD1 jetzt bei 7,1 bei (neu eingestelltem) Redox von 750 mV.
Kann das sein? Der hohe Cyanurwert resultiert aus den bisher verwendeten Tabs (trotz regelmäßigen Wasserwechsels). Nach dem Rechentool bei PoolDigital ergibt sich ein aktiv wirksamer Chlorgehalt von 2,94 mg/l. Das klingt ja schon besser, ist aber immer noch sehr hoch. Kann man bei diesen Werten ins Wasser? Was muss ich ändern, um ein vernünftiges Verhältnis von Redox und DPD zu bekommen?
Gruß,
Wolfgang