Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Berichte oder Fragen zur Umsetzung von Einbauten/Installationen
gimli
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Registriert: 16. November 2020, 20:49

Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Beitrag von gimli »

Hallo zusammen,

ich baue aktuell einen Pool und so langsam geht es auch an das Auswählen der Technik.

Aktuell plane ich eine procon-ip mit Flüssigchlor. Als weitere elektr. Verbraucher kommt noch eine 7kW Wärmepumpe und irgendwann eine 400V Gegenstromanlage dazu.

Da ich von Elektroinstallation keine tiefergehende Ahnung habe wollte ich hier erstmal fragen, ob eine Installation wie ich sie mir vorstelle, überhaupt funktioniert.

Vom Haus aus wurde durch den Elektriker der Hausbaufirma eine 5x16mm2-Leitung in die Garage gelegt und dort ein Verteiler gesetzt (ca. 15 Meter Kabellänge). Von diesem habe ich jetzt zwei NYY zum Standort des Gartenhauses gelegt, wo später die Pooltechnik untergebracht werden soll. Es sind jeweils weitere 17-18 Meter und verwendet habe ich ein NYY 5x4mm2 und ein NYY 5x6mm2. Ich habe mir gedacht, dass ich zwei getrennte Kabel für 3x230V und 400V lege.

Meine Frage ist nun, ob ich im Gartenhaus jetzt einfach einen weiteren Verteiler setzen lassen, und die Erdkabel dann im Verteiler der Garage direkt an das 5x16mm2 klemmen lassen kann. Absicherung würde dann im Gartenhaus erfolgen, richtig? Oder werden die Sicherungen in der Garage gesetzt und dann abgesichert zum Gartenhaus geführt?

Mir geht es nur darum, ob mein Vorhaben mit der aktuellen Situation umsetzbar ist oder nicht, denn im Moment könnte ich noch, wenn auch mit etwas Aufwand, Kabel dazu legen bzw. tauschen.

Wie man schon an der Fragestellung merkt bin ich kein gelernter Elektriker und ich werde die Arbeiten auch auf keinen Fall selbst ausführen. Mir geht es nur darum die richtigen Vorraussetzungen für die spätere Installation durch einen Elektriker zu schaffen und nicht, nachdem die Wege angelegt sind, alles wieder aufreißen zu müssen.

LG

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Alex
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Re: Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Beitrag von Alex »

Ja, sollte schon passen was die Kabellängen und Querschnitte angeht.
Das 4mm² und das 6mm² bekommen jeweils in der Garage ein Vorsicherung ... die Absicherung der einzelnen Verbraucher (Gegenstromanlage, Filterpumpe, Licht, etc) macht man dann in einer Unterverteilung im Gartenhaus. Da müsste ja dann eh einer hin (in den man dann auch direkt die ProCon mit verbaut)

gimli
Beiträge: 18
Registriert: 16. November 2020, 20:49

Re: Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Beitrag von gimli »

Perfekt, vielen Dank für die Info!

Pristel
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Re: Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Beitrag von Pristel »

Bei mir ist fast das Gleiche.
Ich möchte im Gartenhaus ganz kleinen Verteiler setzen.
1. Brauche ich einen FI?. Im Haus im Hauptverteiler ist schon einer. Alles neu gemacht 2004.
2. Brauche ich die LS für jeden Stromkreis? Z.B., Pumpe, Licht im Garten und LED im Pool.

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Alex
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Re: Frage zur Machbarkeit der E-Installation im Gartenhaus

Beitrag von Alex »

>>1. Brauche ich einen FI?. Im Haus im Hauptverteiler ist schon einer. Alles neu gemacht 2004.
Theoretisch wohl nicht, wenn der vorhandene passt... bietet sich aber an. Nachdem man am Pool/im Garten eher mal nen Fehler hat der den FI fliegen lässt... Dann is halt das ganze Haus dunkel wenn es nur einen gibt - im schlechtesten Fall halt länger (der Fehler verschwindet ja nicht von alleine)...

Mit Sicherungen is es ähnlich... es muss nicht Dosierpumpe/Magnetventile/Stellmotoren einzeln abgesichert sein - die größeren Verbraucher aber sicher schon.