Ich benötige ja in 99% der Fälle nicht einmal 10% der Features aus den Original-Webinterfaces...
Ich brauche auch nicht alles vom phase2-Interface, aber vielleicht andere 10% wie Dein Vater. Andere Poolcontroller-Benutzer brauchen vielleicht nochmal andere 10 oder 20%. Was ich damit sagen will: Du wirst mit Anfragen und Verbesserungsvorschlägen überhäuft werden (wie Alex wohl auch), was deine 10% nütztlichen Features am Ende doch wieder auf 100% aufbläht.
Persönlich habe ich mich für eine native App entschieden, weil ich einfach Bock drauf hatte, was zu machen, das ich noch nie gemacht hab (mit Web-Technologien habe ich seit Jahren Tag ein Tag aus zu tun). Und mir war eine native App für den Einsatzzweck lieber, weil mich die Adressleiste des Browsers bei der Webapp gestört hat.

Dachte eigentlich, der Chrome würde mir die ersparen, wenn ich damit eine Verknüpfung zur Seite am Startbildschirm anlege, aber dem war dann leider doch nicht so.
Hmm? Ich habe schon einige WebApps verbrochen und die Adressleiste ist sowohl bei iOS wie auch Android unter allen namhaften Browsern weg - wenn man denn die richtigen Metatags im Header setzt, in etwa so:
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<meta http-equiv="Content-Type" content="text/html; charset=utf-8" />
<meta name="viewport" content="width=device-width, initial-scale=1.0, maximum-scale=1.0, minimum-scale=1.0, user-scalable=no, minimal-ui">
<meta name="apple-mobile-web-app-capable" content="yes">
<meta name="apple-mobile-web-app-status-bar-style" content="black">
<meta name="apple-mobile-web-app-title" content="Meine WebApp">
<meta name="mobile-web-app-capable" content="yes">
<meta name="mobile-web-app-title" content="Meine WebApp">
<link rel="manifest" href="manifest.json">
<link rel="apple-touch-icon" href="meinlogo.png">
<link rel="icon" href="meinlogo.png">
... und die manifest.json:
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{
"name": "Meine WebApp",
"description": "Meine super WebApp",
"launch_path": "/",
"icons": {
"256": "meinlogo.png"
},
"fullscreen": true,
"display": "standalone"
}
Aber abgesehen von meiner persönlichen Präferenz für eine native App, gehe ich davon aus, dass die meisten Leute hier nicht selber in der Lage sind, sich eine Webapp nach ihren Vorstellungen zu stricken. Und ähnlich sehe ich es auch mit Pushover. Ich kannte den Dienst nicht... mir hat ein Blick auf deren Website gereicht, um es theoretisch einsetzen zu können. Aber ob es hier allen anderen auch so geht..? Gedacht ist die App als eine einfach zu bedienende Lösung für Jedermann, die ohne weitere Konfiguration funktionieren soll (sofern natürlich die Poolsteuerung konfiguriert ist).
Ich bin ein grosser Fan und Verfechter von Open Source, und (fast) alles, was Du in einer nativen App machen kannst, kannst Du auch mit ein paar Dateien erreichen, die du in ein eigenes Unterverzeichnis auf die SD-Card des Poolcontrollers kopierst, inkl. einer Clickibunti-Konfiguration für Pushover. Und dann ist alles schon da wo es hingehört und alle Familienmitglieder haben Zugriff darauf - ohne dass sich alle eine App kaufen/installieren müssen. Und unterschätze die Poolcontroller-Benutzer nicht, ein bissel Bastelfetischismus haben die alle. Ein Unterverzeichnis auf die SDCard kopieren bekommen die schon hin.
Die Überschaubarkeit des Marktes für die App ist mir bewusst. Deshalb habe ich das Thema auch hier (und bislang auch nur hier) in den Raum geworfen. Ich denke außerhalb dieses Forums dürfte meine Zielgruppe annähernd Null sein. Ich selber gehöre ja eigentlich nicht einmal dazu

Das soll sich aber auch irgendwann ändern, wenn es meine Freizeit zulässt. Geplant ist eigentlich, die App um weitere Module zu ergänzen. Ich denke da vor allem an FHEM oder ioBroker, weil darüber praktisch alles in meiner Wohnung angesteuert werden kann. Und bislang habe ich auch hierfür keine mobile Ansicht, die meinen Vorstellungen entspricht. Sollte ich das wirklich angehen, weitet sich auch schlagartig die Zielgruppe aus. Mir war nur erstmal die Poolsteuerung wichtiger, weil ich in meiner Wohnung auch alles über Alexa oder Homekit steuern kann... nur für die Poolsteuerung schien mir Alexa keine adäquate Lösung.

Gerade wenn Hausautomation und diverse IoT-Geräte mit abgebildet werden sollen, nutzt Dir eine native App recht wenig, denn diese muss sich immer erst bei allen Geräten erkundigen, wie's denn so geht und was es Neues gibt. Und bis alle einmal rundrum angefragt sind, dauert es ewig (ich kann ein Lied davon singen).
Man wird also um einen eigenen Server (eine Raspi reicht) nicht herumkommen, die sich mit allen Geräten unterhält und den stets aktuellen Stand in einem Pusubsystem wie Redis oder MQTT merkt, und dies per Websocket stets druckfisch über HTTP(S) an eine subscribte WebApp ausliefert. Ob das System jetzt OpenHab, HASS, NodeRed, FHEM oder sonstwas ist oder man sich selber was zurechtwurschtelt - eine native App brauchts da nicht und ist eher hinderlich.
Wenn der Konsens hier am Ende ist, dass die meisten gar keine App wollen, kann ich da auch gut mit leben. So leicht lasse ich mich da nicht demotivieren...
Genau das wollte ich eben nicht, dich demotivieren. Ich wurschtel halt selber schon 10 Jahre mit Domotic rum, und habe bis heute keine App gefunden, die mir auch nur annähernd das bietet was ich brauche.
Bei Apple würde mich der Developer-Account, den ich benötige um eine App in den Store zu bringen, jährlich 99€ kosten. Und dann gehen pro App-Verkauf noch (ich glaube) ~30% an Apple. Bei Android/Google sind es dagegen nur einmalig 25$ und dann 30% pro Verkauf............... Die Zahlen in der Umfrage müssten also noch ein gutes Stück steigen, damit es für mich kein Verlustgeschäft wird. Dass ich an der Stelle nicht reich werde ist ohnehin klar.

Geld macht eh nicht glücklich, man wird nur faul und träge. Wenn Du mir per PM Deine Kontoverbindung (oder Paypal, Cryptoadresse etc) schickst und im Gegenzug deine WebApp hier (gerne auch Github) als OpenSource postest (ich denke da an ein Unterverzeichnis, das auf die Poolcontroller-SDcard kopiert werden kann), spende ich dir das erste Jahr Developer-Accounts für Apple/Google. So als Motivation...
Noch kurz zu mir: Ich wolte eigentlich selber einen Poolcontroller mit Raspi/Arduino basteln, weil das proprietäre Cloudzeugs was es am Markt für Poolsteuerung gibt alles Schrott ist und dazu masslos überteuert. Auf der Suche nach Sensoren bin ich über pooldigital.de gestolpert und hab mir dann gleich das komplette Set gekauft, weil ich da alles selbst unter Kontroille habe und nicht einer Cloud ausgeliefert bin. Über die GUI kann man streiten (aber vielleicht kommt ja von dir eine Schönere), aber die ist am Ende eigentlich unwichtig - denn wenn man erst einmal alles richtig eingerichtet hat, läuft das wie am Schnürchen und ich gugg erst wieder rein, wenn ich eine Alarmmail bekomme. Unter der Haube (also unter der GUI, das was man nicht sieht) steckt ein Haufen Hirnschmalz, der seinesgleichen sucht.