Anschluss eines Tankgebers (Füllstand messen)

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Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Also ich wäre damit soweit schonmal recht zufrieden, ...
Strom hab ich auch gemessen, geht von 0,04mA (Geber ganz unten) bis 0,38mA (Geber ganz oben) und 0,06mA (offen) bzw. 0,38mA (Brücke), passt vom Verhalten auch zur Spannung... (und die 0,38mA sind doch super...)
Denke da geht zumindest erstmal nix put von :D
Brummt auch nix, hab da mal "zügig" hin und hergeschoben und auch mal versucht (soweit ich das hier so hinbekomme) einen Wellenschlag zu simulieren...

Am Geber merkt man aber auch das (beim hin und herschieben) der Wert zwar sofort wechselt,
wenn man aber in die andere Richtung schiebt, geht der etwas später zurück...
Sind wohl diese +/-5mm, also würde es schon mal kein Problem sein wenn der genau auf dieser Stelle mal stehen würde...

Die 1k Wiederstände sind scheinbar i.O., bei den 18K messe ich am einen 10,2K und am anderen 0,8K, wie Alex gestern schon schrieb, stellt sich die Frage ob ich die im eingebauten Zustand überhaupt noch so messen kann (müsste ich wieder auslöten..., nö nö nö :roll: )

Und wegen des schnellen Wechsels muss ich mir nun wohl scheinbar doch ne mechanische Lösung für einfallen lassen...
So wie das jetzt ist, würde ich jeden Wellenschlag messen...
Oder hast du da auch noch ne Idee zu?

Über die +/-5mm mach ich mir mal keine Sorgen, wenn ich (wie du erwähnt hast) die Eckpunkte auf halbwegs vernünftige Werte bekomme ist mir egal ob da jetzt genau 1cm mehr oder weniger Wasser zwischen ist (zumal ja der Geber schon 2cm hat)...

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Käse, der Strom geht von 4mA bis 38mA (muss wohl noch einen löten...)

Sind die 38mA bei den 2,23V zu viel???
Kann ich das so überhaupt messen, hängt ja nur das Messgerät dran?

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Wo misst du denn den Strom , nicht am Ausgang, oder?
musst die Stromaufnahme der gesamten Schaltung messung , also Strommessung in die 5V Versorgungszuleitung
der OPV verbraucht so ca 1..2 mA ( lt Datenblatt)
die beiden Widerstandsteiler am EIngang
4700 + 0 bei Kurzschluss und 4700 + 270 sind parallel geschaltet
ergibt dann einen Gesamtwiderstand von 1/R = 1/4700 + 1/4970 = 2415Ohm
bei 5V Versorgung kommen dann noch mal ~2mA dabei
also Gesamtstromaufnahme ( bei Kurzschluss) müssten so 4..5mA sein
Der Ausgang muss nix großartiges treiben, da hängt der hochohmige analog EIngang dran

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Dachte mir fast sowa...

Hab auch die Wiederstände nochmal überprüft.
Die sind i.O.

Dann kann ich das morgen mal an Controller hängen...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hi Mario
bin am überlegen mir mal so einen Freescale Drucksensor von Reichelt zu besorgen, der geht bis knapp 4kPa (~40mBar = 40cm Wassersäule)
(dann bestell ich mal so einen LM258 für 25c und schau mir das selber auch noch mal am Steckbrett an, OPV tauschen )

Mein Vorstellung :
das Teil unten im Skimmer anbringen , dort ist noch ein 1 1/2" Blindstopfen, den irgendwie präparieren , Drucksensor da rein
mal schauen, ob das was gibt
gruß
FRank

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Hallo Frank,

Hatte die auch alle mal getestet, um auszuschließen das der bei meiner "Lötaktion" was abbekommen hat.
Zeigen aber alle 4 das gleiche an...

ich habe davon ja noch 3, also könnte dir auch einen (nebst den von mir verwendeten Wiederständen) zuschicken, dann könntest das mal 1:1 nachprüfen...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

HI Mario
muss eh was bei Reichelt bestellen , das Ding kostet ja nur paar cents, bestell ich mal so 2 Stck mit
gruß
Frank

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Ok, der 2340 wäre dann z.B dieser:
https://www.reichelt.de/OPA-2340-PA/3/i ... CH=OPA2340

Ja?

Der würde sogar auf den Sockel passen und ich bräuchte den nur tauschen...

Brauch auch noch nen neuen "Controller-Kasten" mir geht der Platz aus :(
Würde zwar alles unter kriegen, aber 0 Reserve und den Netzteilen mag ich etwas Platz gönnen...

Muss also auch nochmal auf "Einkaufstour"...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Ja genau
der ist Pin kompatibel, sieht man auch schon am Preis , das da irgendwas besser"" sein muss, kostet 10mal soviel
ich hab den auf meinem Bastelbrett, als SMD Variante, aber ich hol mir den auch mal als DIL 8 , zum rumspielen
gruß
Frank

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Gut, dann order ich da auch mal 2Stk. plus nen neues Gehäuse für meine ganzen "Spielereien" :D

Danke schon mal.

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

So ich schon wieder :lol:

Heute wieder ein Päckchen bekommen und natürlich gleich probieren angesagt...
Kommt die alte Weisheit zum tragen: "Wer billig kauft, kauft 2 mal" ;)

Folgende Werte mit dem OPA2340:
Offen: 0V
Gebrückt: 2,89V
Geber ganz unten: 0,25V
Geber ganz oben: 2,48V
Unterschiedlich sind nur die letzten 4 Messwerte Geber Richtung oben, 2,25V/2,25V/2,48V/2,48V
Rest ist mit Geber gleich, löst dabei aber im oberen Bereich besser auf und der Unterschied "offen" und "Kurzschluss" kommt hier durch.

Allerdings hatte ich hier beim schieben auch ab und an die 2,48V, kann das aber iwie nicht nachvollziehen oder simulieren.
Trat also sporadisch beim schieben auf und so wie es kam war es auch wieder weg...
Muss ich mal im Auge behalten

Sonst ist das glaube ich jetzt so wie du es dir gedacht hast :D

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

wow cool
hab heute auch die Teile von Reichelt bekommen , aber noch nicht ausprobiert
dann scheint es tatsächlich so zu sein, das der hochwertigere OPV die passenderen , besseren Ergebnisse liefert
also so, wie es auch ursprünglich gedacht war , super
Heisst wir hätten also Reserven um Fehler zu erkennen ,

Muss ich nur noch jemanden finden der mir das erklären kann :-) da bin ich zuwenig Elektroniker

bei Reichelt war auch der Freescale Drucksensor dabei :-)
mal am WE schauen was man damit machen kann

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Kommt die alte Weisheit zum tragen: "Wer billig kauft, kauft 2 mal
ich denke der wirtschaftliche Schaden hält sich hier noch in Grenzen :-)

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

:lol:
Knapp an der Insolvenz vorbeigeschlittert :lol:

Zumindest können wir den anderen dafür mal nicht empfehlen, evtl. mag das ja noch jemand nachbauen, hat ja auch was...
Das schaut soweit recht gut aus jetzt...

Jo, probier das mal, bin auch auf das Ergebnis gespannt...
Hab jetzt aber auch nur noch einen analogen frei und hab da was mit Chlormessung gelesen...
Des wird eng :lol:

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hab jetzt aber auch nur noch einen analogen frei und hab das was mit Chlormessung gelesen...
Des wird eng :lol:
ne das wird teuer
potentiostatische CL Elektrode kostet so VK mässig um die 230 € ( letzter Stand)
für nen Potentiostaten muss man noch mal 100€ kalkuieren
die Messung hatte bei mir letzes Jahr gut funktioniert, weitaus besser als Redox, also viel verlässlicher und schneller
allerdings gabs in der Testphase auch Abweichungen bei Alex und mir
wir hatten beide die gleiche CL Elektrode, gleichen Potentiostaten , also ganz zufrieden sind wir da noch nicht
müssen also noch bischen forschen bevor man das auf die Menscheit loslassen kann

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Plus ne neue Messzelle...

Das gibt euch ja die Zeit über eine "Eingangserweiterungsplatine" nachzudenken :lol:
Spaß,
ich fang ja dieses Jahr erst einmal an überhaupt automatisch zu messen und zu dosieren, muss das eh alles erstmal "kennenlernen"

Und bis nächstes Jahr hab ich wieder "Invest-Potential" :lol:

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

So hier noch mal die gemessen Werte (Tabelle):
Versuch_2.jpg
Versuch_2.jpg (118.46 KiB) 71 mal betrachtet

Optimal wäre den zwischen 8 und 18mm zu nutzen, wird wohl bei mir eher drunter sein.
Auf den 10cm bekommt man dann 6 unterschiedliche Messwerte, also alle 2cm einen Unterschied.
Könnte so zumindest schon mal zwischen "Mangel" und "Voll" deutlich unterscheiden.
Ebenso kommt hier auch der "Kabelbruch" oder ein "Kurzschluss" durch.

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hab auch mal schnell den Drucksensor ( Freescale 3.92KPa 400mm Wassersäule) angeschlossen
5Volt Supply , den Ausgang wie immer mit 10k:15K runtergeteilt, damit da max 3V rauskommen
zeigt aktuell 730mV an ( sollte eigentlich 600mV), aber erstmal egal, Strohhalm auf den Anschluss gesteckt und leicht angeblasen, ging auf > 1000mV hoch
zeigt also Druckdifferenz irgendwie an , mal dünnen Schlauch besorgen , und den etappenweise mit Wasser füllen ( Wassersäule)
mal schauen ob das was taugt um das irgendwo einzubauen ( Skimmerboden ?) um den Wasserstand des Pools zu erfassen
ich brauch ja auch nur die Änderungen innerhalb des SKimmers, käme dann auf die angezeigte Beckentiefe ein Offset von 1.2m oder so hinzu
muss den Wasserstand ja nicht bis auf 0cm runter erfassen,
wenn im Skimmer kein Wasser mehr ist , keine Wassersäule , ist das Becken wohl leer :-)

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Jup, teste das mal ist evtl. ne prima Alternative, da das auch nicht "direkt im Skimmer" sitzt und beim Reinigen demontiert werden müsste...

Allerdings bekommst damit das gleiche Problem wie ich,
was wenn deine Kids ihre täglichen Arschbomben trainieren???...

Daher ist der Vorschlag von Stefan evtl. gar nicht so verkehrt.
Mittelwertbildung über eine beste. Anzahl von Messwerten würde schon mal dämpfen, sonst noch eine Zeit mit rein, das dämpft das "Gezappel" dann ordentlich
(evtl. ist das auch eine Lösung für das "Gezappel" der Drucksensoren (wurde auch schon iwo erwähnt))

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

HI Mario
hatte mir das auch schon mal durch den Kopp gehen lassen
speziell auch weil wir nicht wissen , was die User so alles an die analogen Eingänge anschliessen
wir haben das aj nicht festgelegt das an ADC Kanal 3 ausschliesslich ein Drucksensor drankommt

mir schwebt was vor in der Richtung:
die unbenutzen Felder unter Konfiguration / Sonstiges mit ner Art Auswahlbox oder so zu belegen
vielleicht so ne Handvoll Options pro ADC Kanal
1 pol Filter mit sagen wir 10Hz Grenzfrequenz
1 pol Filter mit sagen wir 1Hz Grenzfrequenz
das ganze noch mal als 2 pol Filter
Mittelwert filter,
irgendwie sowas, kann man dann schauen was da so am besten passt
das wird dann auf individuelle Kompromisse hinauslaufen weil
je stärker man filtert um so schlechter wird der Endwert erreicht, das liegt zum einen an dem natürlichen exponentiellen Verlauf ( der Endwert liegt ja eigentlich im Unendlichen) als auch an der endlichen Rechengenauigkeit bei integer arithmetik im Controller
die Filterkoeffiezienen werden immer kleiner, irgendwann stösst man auf Auflösungprobleme , die Zahl lässt sich nicht mehr exact darstellen
Rundungsfehler entstehen,
ma gucken ....was da so geht