Fragen zur Neuinstallation
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Retord
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Fragen zur Neuinstallation
Hallo zusammen,
Ich nutze gerade die kalte Zeit um die Poolsteuerung aufzubauen. Nun habe ich ein paar Fragen:
Kann ich die Messzellen und die Dosierpumpen so nahe zusammen montieren? Die Zuleitungen/Messleitungen würde ich natürlich räumlich trennen.
Für das Besgo Ventil benötige ich ja ebenfals einen Snubber, dieser sollte ja möglichst nah an der Spule sitzen, da ich aber keinen Zwischenstecker setzten will, würde ich die Besgo direkt an den Eltako Snubber anschließen und von dort dann an die ProCon
Dritte Frage: Pumpe (Speck Gamma Eco) und Besgo Ventil im Winter abbauen oder kann das dran bleiben. Die Anlage kommt in einen Schuppen wo es doch mal Frost gibt.
In dem Fall müsste ich ja dann eh Steckdosen setzten. Gibt es für den Fall einen Tipp welchen Stecker ich für die Steuerleitung der Pumpe dann nehmen sollte bzw. auch für die Chlorzelle. XLR ?
Wobei ich die Stecker wohl eher seitlich einbauen müsste, unten ist ja nur Gummi im Schaltkasten.
Vielen Dank schon Mal
Ich nutze gerade die kalte Zeit um die Poolsteuerung aufzubauen. Nun habe ich ein paar Fragen:
Kann ich die Messzellen und die Dosierpumpen so nahe zusammen montieren? Die Zuleitungen/Messleitungen würde ich natürlich räumlich trennen.
Für das Besgo Ventil benötige ich ja ebenfals einen Snubber, dieser sollte ja möglichst nah an der Spule sitzen, da ich aber keinen Zwischenstecker setzten will, würde ich die Besgo direkt an den Eltako Snubber anschließen und von dort dann an die ProCon
Dritte Frage: Pumpe (Speck Gamma Eco) und Besgo Ventil im Winter abbauen oder kann das dran bleiben. Die Anlage kommt in einen Schuppen wo es doch mal Frost gibt.
In dem Fall müsste ich ja dann eh Steckdosen setzten. Gibt es für den Fall einen Tipp welchen Stecker ich für die Steuerleitung der Pumpe dann nehmen sollte bzw. auch für die Chlorzelle. XLR ?
Wobei ich die Stecker wohl eher seitlich einbauen müsste, unten ist ja nur Gummi im Schaltkasten.
Vielen Dank schon Mal
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
>>Kann ich die Messzellen und die Dosierpumpen so nahe zusammen montieren? Die Zuleitungen/Messleitungen würde ich natürlich räumlich trennen.
Ja, kannst so machen, ist kein Problem
>>Für das Besgo Ventil benötige ich ja ebenfals einen Snubber, dieser sollte ja möglichst nah an der Spule sitzen, da ich aber keinen Zwischenstecker setzten will, würde ich die Besgo direkt an den Eltako Snubber anschließen und von dort dann an die ProCon
Ja, geht auch so.
>>Dritte Frage: Pumpe (Speck Gamma Eco) und Besgo Ventil im Winter abbauen oder kann das dran bleiben. Die Anlage kommt in einen Schuppen wo es doch mal Frost gibt.
Alles Was wasserfrei ist kann draußen bleiben... Bei der Pumpe kein Problem, könnte aber beim Besgo (bzw beim Magnetventil obendrauf und dem Restwasser in der Kammer des Ventils) ein bisschen schwierig werden.
XLR Stecker wäre ansonsten schon ok.
Ja, kannst so machen, ist kein Problem
>>Für das Besgo Ventil benötige ich ja ebenfals einen Snubber, dieser sollte ja möglichst nah an der Spule sitzen, da ich aber keinen Zwischenstecker setzten will, würde ich die Besgo direkt an den Eltako Snubber anschließen und von dort dann an die ProCon
Ja, geht auch so.
>>Dritte Frage: Pumpe (Speck Gamma Eco) und Besgo Ventil im Winter abbauen oder kann das dran bleiben. Die Anlage kommt in einen Schuppen wo es doch mal Frost gibt.
Alles Was wasserfrei ist kann draußen bleiben... Bei der Pumpe kein Problem, könnte aber beim Besgo (bzw beim Magnetventil obendrauf und dem Restwasser in der Kammer des Ventils) ein bisschen schwierig werden.
XLR Stecker wäre ansonsten schon ok.
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Es haben sich noch zwei Fragen ergeben, was aber nichts mit Elektro zu tun hat, sondern mit der Wasserversorgung:
Da ich die Zuleitung für die Wassernachfüllung gerade verlege, stellt sich folgende Frage. Wir haben eine Wasserhärte von 17,8° dH. Über eine Wasserenthärtung wird diese auf ca. 5°dH runtergeregelt. Die Wassennachfüllung könnte ich sowohl vor als auch nach der Wasserenthärtung anschließen, was ist besser (Chlorung mir Flüssigchlor.)
Die gleiche Frage stellt sich bei der Erstbefüllung: Enthärtetes Wasser oder nicht oder eine Härte irgendwo dazwischen. (Beim Befüllen könnte ich diese ja temporär anpassen) oder hat die Wasserhärte zu wenig Einfluß auf pH und Chlor? Kosten für Salzvebrauch spielt keine Rolle.
Da ich die Zuleitung für die Wassernachfüllung gerade verlege, stellt sich folgende Frage. Wir haben eine Wasserhärte von 17,8° dH. Über eine Wasserenthärtung wird diese auf ca. 5°dH runtergeregelt. Die Wassennachfüllung könnte ich sowohl vor als auch nach der Wasserenthärtung anschließen, was ist besser (Chlorung mir Flüssigchlor.)
Die gleiche Frage stellt sich bei der Erstbefüllung: Enthärtetes Wasser oder nicht oder eine Härte irgendwo dazwischen. (Beim Befüllen könnte ich diese ja temporär anpassen) oder hat die Wasserhärte zu wenig Einfluß auf pH und Chlor? Kosten für Salzvebrauch spielt keine Rolle.
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Wenn es kein Problem ist, dann nimm das Wasser VOR dem Enthärter ab. Zum einen tust Du Dir nach einem Ionentauscher schwer, die Alkalinität noch richtig zu messen, zum anderen "leidet" ein Becken nach ein paar Wochen sowieso eher an zu niedriger Alkalinität -> deswegen ist Wasser mit mehr Carbonathärte geschickter zum nachspeisen.
Beim Befüllen kannst Du's ja mischen... braucht dann etwas weniger pH- die ersten Betriebswochen
Beim Befüllen kannst Du's ja mischen... braucht dann etwas weniger pH- die ersten Betriebswochen
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Danke für die schnellen Antworten. Dann mache ich das so.
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Es geht weiter mit Fragen:
Ich würde gern den Ablauf des Besgo auf die Rückspülleitung mit draufklemmen. Ist das überhaupt machbar oder würde dann das Spülwasser gegen die Feder des Besgo drücken und dieses am schließen hindern. Falls es geht, soll in die Ablaufleitung ein Rückschlagventil. Alternativ könnte ich den dünnen Schlauch verlängern und oben rechts in eine Zisterne führen (wo auch das Spülwasser hingeleitet wird)
Ich hab noch ein Schauglas für die Rückspülleitung rumliegen, benötige ich das überhaupt bei dem durchsichtigen Kesseldeckel?
Der Abstand des Frequenzumrichters zu den Messzellen ist etwa 1m. Ist das ausreichend oder ist eher der Abstand zur Procon entscheidend (1,5m).
Für kurze Leitungswege müsste ich die Sensorleitung und Stromleitung einmal kreuzen. Geht das einmal oder doch besser „außenrum“?
Der Zulauf zur Messzelle wird noch ein bisschen geändert, kommt am T an die Stirnseite und seitlich kommt ein Entleerungshahn. Falls hier noch Tipps oder Kritik an der Verrohrung gibt, bin ich offen dafür. Die Aufteilung auf die unterschiedlichen Einlaufdüsen und Skimmer/Bodenablauf erfolgt in einem Schacht direkt am Pool.
Ich würde gern den Ablauf des Besgo auf die Rückspülleitung mit draufklemmen. Ist das überhaupt machbar oder würde dann das Spülwasser gegen die Feder des Besgo drücken und dieses am schließen hindern. Falls es geht, soll in die Ablaufleitung ein Rückschlagventil. Alternativ könnte ich den dünnen Schlauch verlängern und oben rechts in eine Zisterne führen (wo auch das Spülwasser hingeleitet wird)
Ich hab noch ein Schauglas für die Rückspülleitung rumliegen, benötige ich das überhaupt bei dem durchsichtigen Kesseldeckel?
Der Abstand des Frequenzumrichters zu den Messzellen ist etwa 1m. Ist das ausreichend oder ist eher der Abstand zur Procon entscheidend (1,5m).
Für kurze Leitungswege müsste ich die Sensorleitung und Stromleitung einmal kreuzen. Geht das einmal oder doch besser „außenrum“?
Der Zulauf zur Messzelle wird noch ein bisschen geändert, kommt am T an die Stirnseite und seitlich kommt ein Entleerungshahn. Falls hier noch Tipps oder Kritik an der Verrohrung gibt, bin ich offen dafür. Die Aufteilung auf die unterschiedlichen Einlaufdüsen und Skimmer/Bodenablauf erfolgt in einem Schacht direkt am Pool.
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
>>Ich würde gern den Ablauf des Besgo auf die Rückspülleitung mit draufklemmen. ...
Ja kannst so machen. Braucht auch kein Rückschlagventil oder irgendwas.
Schauglas... nach belieben
"Zusätzlichen Nutzen" bringt das jetzt keinen mehr (siehst ja zur Not auch am Filterkessel).
>>Geht das einmal oder doch besser „außenrum“?
Außenrum ist immer besser
Du meinst das 230V Kabel zur Pumpe?... kannst ja evtl. auch links neben der Elektroverteilung nach oben fahren?
Der Abstand von Pumpe zu Elektroverteilung und Messzelle is schon OK so.
Ja kannst so machen. Braucht auch kein Rückschlagventil oder irgendwas.
Schauglas... nach belieben
>>Geht das einmal oder doch besser „außenrum“?
Außenrum ist immer besser
Du meinst das 230V Kabel zur Pumpe?... kannst ja evtl. auch links neben der Elektroverteilung nach oben fahren?
Der Abstand von Pumpe zu Elektroverteilung und Messzelle is schon OK so.
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Noch eine blöde Frage: bräuchte ich zwischen Pumpe und Besgoventil noch einen Kugelhahn oder Schieber? Es geht mir um das Reinigen des Fiterkorbs der Pumpe. Laufen mir dann 50l entgegen oder bleibt das Wasser durch den Unterdruck im Kessel. Bei einem normalen Ventil kann man da ja dicht machen.
Was ich auch noch nich ganz verstehe, ist die Empfehlung die Kugelhähne eine Nummer größer zu wählen. Wenn ich da bei mir reinschaue, dann hat doch ein 63 KH den gleichen Durchmesser wie das 63 Rohr innen oder hab ich da einen Knick in der Optik?
Was ich auch noch nich ganz verstehe, ist die Empfehlung die Kugelhähne eine Nummer größer zu wählen. Wenn ich da bei mir reinschaue, dann hat doch ein 63 KH den gleichen Durchmesser wie das 63 Rohr innen oder hab ich da einen Knick in der Optik?
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Nein, eigentlich muss da kein Kugelhahn dazwischen.
Du hast ja irgendwo einen vor der Pumpe... und dann irgendwann einen nach dem Filter - es reicht die beiden zu schließen.
>>Wenn ich da bei mir reinschaue, dann hat doch ein 63 KH den
Die Kugel im Hahn hat normalerweise nur 50mm durchmesser... bzw 40mm bei einem 50mm Hahn
Du hast ja irgendwo einen vor der Pumpe... und dann irgendwann einen nach dem Filter - es reicht die beiden zu schließen.
>>Wenn ich da bei mir reinschaue, dann hat doch ein 63 KH den
Die Kugel im Hahn hat normalerweise nur 50mm durchmesser... bzw 40mm bei einem 50mm Hahn
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Die nächste Frage hat jetzt nicht direkt mit der Poolsteuerung zu tun, sondern mit Rotguß-Einbauteile, vielleicht hat der Ein oder Andere da Erfahrung mit. Wenn es zu Offtopic ist, ist es auch ok:
Ich habe mich, wie schon geschrieben, für Rotguß (kein Bronze) Einbauteile entschieden: Einlaufdüsen, Skimmer, GSA, UWS Nischen und einen Bodenablauf in Edelstahl. Bis auf den Ablauf sind auch alle Teile auch schon einbetoniert, gibt also kein zurück mehr. Laut Einbauanleitung sollen alle Teile mit einer Ringleitung verbunden werden. Ich habe auch an allen Teilen ein 6mm2 Erdungskabel, welches ich an den Potentialausgleich des Hauses anschließen möchte, an der dann auch der RCD hängt. Mir geht es jetzt weniger um die Sicherheit, sondern eher um das Thema Galvanisches Element und Korrosion. Könnte ich da Probleme bekommen. Rotguß - Kupfer(kabel) - Edelstahl? Wobei ja die Edelstahlblenden ja direkt in Rotguß geschraubt werden. Ist eventuell eine Magnesiumanode noch nötig oder z.B. den Edelstahlablauf nicht mit anschließen. Wenn man sich die Videos „Fön in Acrylwanne“ anschaut und sieht wie der da munter weiterdreht, macht es ja durchaus Sinn eine ordentliche Erdung zu haben, damit der FI möglichst schnell bzw. überhaupt fliegt. Wenn alledings mit die Einbauteile dann weggammeln mindesten genau so bescheiden.
Ich glaube, die Hälfe der Zeit ging für die Montage des Kabels auf den Besgo Stecker drauf. Wer lässt sich den so einen Mist einfallen.
Ich habe mich, wie schon geschrieben, für Rotguß (kein Bronze) Einbauteile entschieden: Einlaufdüsen, Skimmer, GSA, UWS Nischen und einen Bodenablauf in Edelstahl. Bis auf den Ablauf sind auch alle Teile auch schon einbetoniert, gibt also kein zurück mehr. Laut Einbauanleitung sollen alle Teile mit einer Ringleitung verbunden werden. Ich habe auch an allen Teilen ein 6mm2 Erdungskabel, welches ich an den Potentialausgleich des Hauses anschließen möchte, an der dann auch der RCD hängt. Mir geht es jetzt weniger um die Sicherheit, sondern eher um das Thema Galvanisches Element und Korrosion. Könnte ich da Probleme bekommen. Rotguß - Kupfer(kabel) - Edelstahl? Wobei ja die Edelstahlblenden ja direkt in Rotguß geschraubt werden. Ist eventuell eine Magnesiumanode noch nötig oder z.B. den Edelstahlablauf nicht mit anschließen. Wenn man sich die Videos „Fön in Acrylwanne“ anschaut und sieht wie der da munter weiterdreht, macht es ja durchaus Sinn eine ordentliche Erdung zu haben, damit der FI möglichst schnell bzw. überhaupt fliegt. Wenn alledings mit die Einbauteile dann weggammeln mindesten genau so bescheiden.
Ich glaube, die Hälfe der Zeit ging für die Montage des Kabels auf den Besgo Stecker drauf. Wer lässt sich den so einen Mist einfallen.
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
>>Wenn man sich die Videos „Fön in Acrylwanne“ anschaut und sieht wie der da munter weiterdreht,
Solange Du selber auch keine Verbindung zur Erde hast, kannst auch mit in der Wann sitzen
... wäre jetzt aber keines meiner bevorzugten Experimente.
Warum willst Du den Bodenablauf weglassen, wenn die anderen schon alle verbunden sind? ... wenn dann alle... und dann an den Potentialausgleich (und auf keinen Fall an "irgendeinen" PE anklemmen, sondern nur an der Pot-Schiene). "Gammel"-Potential hat Rotguß immer (mehr oder weniger) 75..80% davon sind Kupfer und Kupfer ist halt nicht Beständig gegen Chlor.
Solange Du selber auch keine Verbindung zur Erde hast, kannst auch mit in der Wann sitzen
Warum willst Du den Bodenablauf weglassen, wenn die anderen schon alle verbunden sind? ... wenn dann alle... und dann an den Potentialausgleich (und auf keinen Fall an "irgendeinen" PE anklemmen, sondern nur an der Pot-Schiene). "Gammel"-Potential hat Rotguß immer (mehr oder weniger) 75..80% davon sind Kupfer und Kupfer ist halt nicht Beständig gegen Chlor.
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Ok, ich hoffe, ich disqualifiziere mich jetzt nicht: Plan war, das 6mm2 auf die Erde in der Pool-UV zu klemmen, von da geht es mit 5x10mm2 zum Zählerschrank und somit ja auch auf die Pot-Schiene. Alternativ könnte ich noch ein Kabel parallel zur Pot.Schiene ziehen (wobei sich mir der Mehrwert nicht erschließt) oder einen Erdungsstab setzten. Aber das funktioniert ja auch nicht immer optimal. Was die VDE da vorgibt weiß ich leider nicht, ist ja nicht öffentlich zugänglich. Hab prinzipiell aber auch kein Problem, meinen Elekriker damit zu nerven, kann nur bisschen dauern, bis der mal wieder Zeit hat.
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Potentialausgleich heisst: es wird auf die Potentialausgleichschiene geklemmt (muss) - und nirgends anders (falls Du keine Ausgleichsströme oder minimale Fehlerströme fliesen haben willst, die Dir den Rotguß erst recht wegkorrodieren könn(t)en). Alles andere ist auch nicht zulässig als "Potentialausgleich".
Ob Du einen Erdungsstab (beim Pool) brauchst / bräuchtest (oder man in die Bodenplatte alternativ gleich einen Potentialausgleich hätte reinlegen "sollen") hängt von den Gegebenheiten ab und das kann am Ende nur ein Elektro-Installateur vor Ort entscheiden/messen (wenn die Installation fertig ist -> wobei es da dann tendenziell ja eher zu spät ist, noch was an der Bodenplatte zu machen
) ... wenn es dann "nicht passt" müsste halt ein (oder mehrere) Erdungsstab(stäbe) gesetzt werden der/die an eine Pot-Schiene verbunden werden -> und die wiederum mit der Pot-Schiene des Hauses verbunden wird.
Ob Du einen Erdungsstab (beim Pool) brauchst / bräuchtest (oder man in die Bodenplatte alternativ gleich einen Potentialausgleich hätte reinlegen "sollen") hängt von den Gegebenheiten ab und das kann am Ende nur ein Elektro-Installateur vor Ort entscheiden/messen (wenn die Installation fertig ist -> wobei es da dann tendenziell ja eher zu spät ist, noch was an der Bodenplatte zu machen
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Ich hab jetzt zusätzlich noch mal den Herrsteller der Einbauteile kontaktiert, Ergebnis: Ringleitung idealerweise auf Erdstab um kein Fremdpotential von der POtentialausgleichsschiene einzuschleifen. Er hat aber auf die VDE verwiesen und dass der Anschluss eigentlich Pflicht sei. Den Anruf hätte ich mir also sparen können.
Ich werde also die Ringleitung bis zur Potentialausgleichsschiene im Haus führen und dort direkt anschließen, wie Du ja bereits geschrieben hast.
Zusätzlich würde ich noch eine Magnesiumanode im Technikraum einbauen. Da die Anode ja den Durchfluss ordentlich bremsen würde würde ich das in eine Bypassleitung einbauen. Dafür gäbe es zwei Möglichkeiten.
Macht das so Sinn und wenn ja, welcher Platz wäre der bessere bzw. muss man da noch irgendwas beachten?
Ich werde also die Ringleitung bis zur Potentialausgleichsschiene im Haus führen und dort direkt anschließen, wie Du ja bereits geschrieben hast.
Zusätzlich würde ich noch eine Magnesiumanode im Technikraum einbauen. Da die Anode ja den Durchfluss ordentlich bremsen würde würde ich das in eine Bypassleitung einbauen. Dafür gäbe es zwei Möglichkeiten.
Macht das so Sinn und wenn ja, welcher Platz wäre der bessere bzw. muss man da noch irgendwas beachten?
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
...kann mir nicht vorstellen, dass die Anode so irgendwas bringen würde... bzw generell noch irgendwas bringt. Wenn dann, montiert man das Opfer ja eigentlich eher direkt am Teil das geschützt werden soll (was hier irgendwie nicht geht).
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Das ganze hab ich bei Schwimmb……24 gesehen, da wird es so empfohlen (was natürlich nicht heißt, dass es richtig ist). Kaputt würde ich damit aber auch nicht machen (außer ein paar Euro) insofern wäre es einen Versuch wert.
Zum Thema Kessel: die Verschraubung konnte ich nicht lösen, sitzt bombenfest. Verschraubt ist das ganze wie folgt: die inneren Rohre sind mit einem Übergang auf ein Innengewinde verklebet, da ist dann ein Doppelnippel dran und auf dem ist die äußere Verschraubung mit Dichtung verschraubt. Mit der Rohrzange keine Chance, evtl mit Spezialschlüssel, die ich aber nicht habe.
Ich hab dann mit nem Gummihammer die Verschraubungen nach unten bzw oben geklopft, das hat 1 mm gebracht, dann die anderen Verschraubungen nicht ganz eingeschraubt, wodurch die dann auch noch ein wenig spiel haben. Ich kann jetzt auf jeden Fall das Besgo spannungsfrei montieren. Passt also.
Zum Thema Kessel: die Verschraubung konnte ich nicht lösen, sitzt bombenfest. Verschraubt ist das ganze wie folgt: die inneren Rohre sind mit einem Übergang auf ein Innengewinde verklebet, da ist dann ein Doppelnippel dran und auf dem ist die äußere Verschraubung mit Dichtung verschraubt. Mit der Rohrzange keine Chance, evtl mit Spezialschlüssel, die ich aber nicht habe.
Ich hab dann mit nem Gummihammer die Verschraubungen nach unten bzw oben geklopft, das hat 1 mm gebracht, dann die anderen Verschraubungen nicht ganz eingeschraubt, wodurch die dann auch noch ein wenig spiel haben. Ich kann jetzt auf jeden Fall das Besgo spannungsfrei montieren. Passt also.
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Nö, kaputt machst wohl nix. Von wem sind die Einbautöpfe? Lahme? ... hatten die irgendwas gesagt bzgl. "Opfer"?
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Ja, ist von Lahme. Ich habe dem Mitarbeiter drauf angesprochen, ob eine Magnesiumanode was bringt. Antwort: könnte ich zur Sicherheit machen. Über Einbauort, Material usw hat er nichts gesagt. Ich hab ja schon geschrieben, dass mich der Anruf nicht wirklich weitergebracht hat.
Mein Cousin ist Ospa Gebiet Leiter ( der hat mich erst auf den Rotguss Trichter gebracht) Ospa verbaut auch viel Rotguss /Bronze aber die Preise waren trotz Sonderpreis jenseits von Gut und Böse. Den werde ich zu dem Thema auch noch mal fragen. Ist mir auch erst gerade in den Sinn gekommen, manchmal steht man einfach auf dem Schlauch.
Mein Cousin ist Ospa Gebiet Leiter ( der hat mich erst auf den Rotguss Trichter gebracht) Ospa verbaut auch viel Rotguss /Bronze aber die Preise waren trotz Sonderpreis jenseits von Gut und Böse. Den werde ich zu dem Thema auch noch mal fragen. Ist mir auch erst gerade in den Sinn gekommen, manchmal steht man einfach auf dem Schlauch.
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Retord
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Re: Fragen zur Neuinstallation
In der Procon sind ja alle GND Anschlüsse intern verbunden. Ich habe alle GND Leitungen der Netzteile, Sensoren extern auf einen Punkt geschlossen. Genügt es mit einer Leitung auf GND der Procon zu gehen oder sollen alle angeschlossen werden?
Wie wird der Durchfluss z.B. durch die WP bzw. Bypass gemessen oder das Verhältnis Skimmer/Bodenablauf. Macht man das Pi x Daumen oder habt ihr in allen Leitungen Durchflussmesser? Der TUF2000 wird ja i.d.R auch nur fest im Hauptstrang befestigt
Wie wird der Durchfluss z.B. durch die WP bzw. Bypass gemessen oder das Verhältnis Skimmer/Bodenablauf. Macht man das Pi x Daumen oder habt ihr in allen Leitungen Durchflussmesser? Der TUF2000 wird ja i.d.R auch nur fest im Hauptstrang befestigt
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Alex
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Re: Fragen zur Neuinstallation
Sowas wie den TUF würde ich nur für die Gesamt-Umwälzleistung nehmen - sonst wirst ja nicht mehr fertig wenn Du alles einzeln messen wollen würdest :)
Der Rest ist dann eher PI x Daumen... wobei der Bodenablauf eigentlich meist fast ganz zu sein kann. Der Skimmer muss funktionieren und die Oberfläche absaugen, der Bodenablauf ist mit den 1..2..3.m³/h, mit denen man ihn dann noch betreiben kann eher wenig relevant für die Hydraulik.
Der Rest ist dann eher PI x Daumen... wobei der Bodenablauf eigentlich meist fast ganz zu sein kann. Der Skimmer muss funktionieren und die Oberfläche absaugen, der Bodenablauf ist mit den 1..2..3.m³/h, mit denen man ihn dann noch betreiben kann eher wenig relevant für die Hydraulik.