Ablagerungen Elektrolysezelle

Generelle Fragen zur Montage | Bedienung | Konfiguration des Controllers.
Chronix
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Chronix »

Das schwarze Netzwerkkabel mit orangenem Stecker ist die Zuleitung vom Haus ins Gartenhaus
Gelb die Procon
Grün ein Accesspoint mit POE Adapter
Schwarz eine Netzwerkkamera die per POE Adaper betrieben wird


Ich habe sämtliche Schutzleiter zusammen in der UV. Natürlich gibt es einen Potentialausgleich (an den vom richtigen Haus mit angeschlossen). Die ganzen Netzteile von der Anlage sind alle an L und N angeschlossen und teilweise natürlich auch an PE angeschlossen wenn dafür vorgesehen (z.b. das Netzteil für die Elektrolysezelle, Scheinwerfer,...). Das kleine Netzteil vom Switch hängt auf dem gleichen 5V Netzteil wie der Durchflussgeber. Der Durchflussgeber ist korrekt laut Anleitung angeschlossen, also auch GND an der Procon. Evtl. liegt hier das Problem?

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Alex
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Alex »

>> Das kleine Netzteil vom Switch hängt auf dem gleichen 5V Netzteil wie der Durchflussgeber.
Den Teil habe ich jetzt nicht verstanden. "Das Netzteil des Switches hängt auf dem 5V Netzteil für den Durchflussgeber"?
Du meinst das 5V Netzteil für den Durchflussgeber versorgt auch den Switch? ...dann wäre da die Verbindung

Chronix
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Chronix »

Alex hat geschrieben: 28. April 2023, 00:11 >> Das kleine Netzteil vom Switch hängt auf dem gleichen 5V Netzteil wie der Durchflussgeber.
Den Teil habe ich jetzt nicht verstanden. "Das Netzteil des Switches hängt auf dem 5V Netzteil für den Durchflussgeber"?
Du meinst das 5V Netzteil für den Durchflussgeber versorgt auch den Switch? ...dann wäre da die Verbindung

Ja so habe ich es gemeint.

Ich hatte keine Steckdose für das eigentliche Netzteil des Switch mehr übrig und habe das Switch daher an das 5V Netzteil angeschlossen, an dem auch der Durchflussgeber angeschlossen ist.

Ich bestelle noch ein separates 5V Netzteil für das Switch, das sollte das Problem lösen?

tyr0n
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von tyr0n »

Klemm doch in der Zwischenzeit den Switch ab und klemm deine Zuleitung direkt an die procon. Oder wird bis dahin der poe Adapter / Kamera benötigt?

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Alex
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Alex »

>>Ich bestelle noch ein separates 5V Netzteil für das Switch, das sollte das Problem lösen?
Ja, das wäre die sauberste Lösung.

Oder Du hast noch mehr Kabel, die so aussehen wie das gelbe (und ersetzt damit alle anderen die einen Schirm haben), oder machst den Schirm am Stecker bei den anderen drei weg....
Eigenes Netzteil wäre aber (langfristig) zu bevorzugen.

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Alex
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Alex »

tyr0n hat geschrieben: 28. April 2023, 09:39 Klemm doch in der Zwischenzeit den Switch ab und klemm deine Zuleitung direkt an die procon. Oder wird bis dahin der poe Adapter / Kamera benötigt?
Dazu muss das Kabel, das aus dem Haus kommt aber dann z.B. direkt an der FritzBox stecken - die hat Kunststoff-Buchsen. Wenn das Kabel an einem anderen Switch im Haus steckt (mit geschirmten Buchsen), dann muss der Schirm am Stecker weg.
(Der kleine Switch am Pool könnte dann auch drin bleiben - "getrennt" wäre es dann).


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tyr0n
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von tyr0n »

Ich habe verstanden das der Switch draußen am 5V Netzteil hängt.. der müsste zu testzwecken dann abgeklemmt werden.
Klar, die Schirmung von der Verbindung ins Haus muss natürlich dann auch entfernt werden.

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Alex
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Alex »

>>Ich habe verstanden das der Switch draußen am 5V Netzteil hängt...
ja, tut er. Der Switch selbst wäre aber - so wie er angeschlossen ist - noch nicht das Problem (kann in dem Fall ja keinen "fremden" GND in die Spannungsversorgung der ProCon und Potentiostat einbringen).

Das Problem geht hier bei der Verbindung zu den PoE Adaptern los, deren Schirm (an der RJ45 Buchse) mit dem PE und dem Netzteil im PoE Adapter verbunden ist. Über die Netzwerkkabel, die an den Adaptern angesteckt sind (und deren Schirm), geht der PE dann an den Switch ... und der Switch verbindet den PE dann mit GND der Spannungsversorgung von ProCon und Potentiostat.

Chronix
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Chronix »

Alex hat geschrieben: 28. April 2023, 16:40 >>Ich habe verstanden das der Switch draußen am 5V Netzteil hängt...
ja, tut er. Der Switch selbst wäre aber - so wie er angeschlossen ist - noch nicht das Problem (kann in dem Fall ja keinen "fremden" GND in die Spannungsversorgung der ProCon und Potentiostat einbringen).

Das Problem geht hier bei der Verbindung zu den PoE Adaptern los, deren Schirm (an der RJ45 Buchse) mit dem PE und dem Netzteil im PoE Adapter verbunden ist. Über die Netzwerkkabel, die an den Adaptern angesteckt sind (und deren Schirm), geht der PE dann an den Switch ... und der Switch verbindet den PE dann mit GND der Spannungsversorgung von ProCon und Potentiostat.


Also ich habe dem switch jetzt sein eigenes 5v Netzteil in der UV gegönnt. Der Durchflussmesser hängt also alleine an dem zweiten Netzteil und ist auch mit dem GND der Procon verbunden.

Das Fehlerbild hat sich jetzt dahingehend verändert:

Die Procon zeigt nach dem Ausschalten der Pumpe noch einen Rest chlorgehalt von ca. 0.7 ppm an. Im Laufe der Nacht sinkt dieser Wert bis fast zu -0,3ppm an.

Dass Chlor sich langsam abbaut ist mir klar. Jedoch in den Minusbereich? passend bekomme ich natürlich immer die Warnmeldungen. Liegt das evtl. an einer nicht ganz 100%igen Kalibrierung? Eigentlich sollte sich doch ab ca. 30min überhaupt nichts mehr am Chlorwert ändern, sobald die Pumpe ausgeschaltet ist?

Achja, gibt es die Möglichkeit, die PPM anzeige im Brower mit Kommastelle zu bekommen? Ich sehe da entweder nur 0 oder 1 angezeigt, obwohl es eigtl. 0,04 oder 1,23 sind. In Phase 2 sehe ich das.
Dateianhänge
Bildschirmfoto 2023-05-01 um 21.42.32.png

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Alex
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Re: Ablagerungen Elektrolysezelle

Beitrag von Alex »

>>Dass Chlor sich langsam abbaut ist mir klar. Jedoch in den Minusbereich?

Der 0-Punlkt stimmt halt nicht... hat er noch nie wirklich, aufgrund der "fehlerhaften" Installation (Fehlerströme vom PE in der Spannungsversorgung). Der Messwert is ja nie irgendwo stehen geblieben sondern über Nacht konstant wieder angestiegen. ...also morgen Früh, bevor die Pumpe an geht 0-Punkt auf der Kalibrierseite für die Chlor-Elektrode neu Speichern... und irgendwann später dann noch die Kalibrierung mit DPD1 neu machen.


>>Kommastelle
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