Auffällig ist aus meiner Sicht aber, das Becken die eine (laut Herstellerangabe) völlig überdimensionierte Zelle haben - unauffällig laufen. No-Fri ist da so ein "perfektes" Beispiel. 40g Zelle auf 15..16m³ Wasser... Er hatte das Becken mit Wasser aus dem Fluß nebenan gefüllt, stand dann paar Tage ungefiltert und unbehandelt in der Sonne (also schon mal ungünstige Voraussetzungen
Auch bei anderen Becken, die eine vergleichsweise "zu Große" Zelle haben läuft es deutlich besser, als bei Becken mit Zellen in der Größenordnung um 20g/h und Wasservolumen zw. 30...50m³ ... da haben alle (!) das Thema mit vergleichsweise hohen Werten an fCl bei eher (zu) niedrigen Redoxpotentialen. Selbst bei Gunar, mit ~30m³ und 35g Zelle ist es grenzwertig und funktioniert eher "mäßig". Er kann aber das Potential im Regelfall gut über 720..730mV halten.
Müsste man mal ein Becken in dieser Größe mit 2x40g oder 4x20g Zellen bestücken und dann mit unterschiedlichen Produktionsleistungen testen.
Tom (choetzu) ist das Extrem in die andere Richtung. 30m³ Wasser mit 11g Zelle... Wenn die Abdeckung runter war... war bis zum frühen Nachmittag das Potential runter bis auf 100...150mV und egal wie lang die Zelle lief -> das stieg auch nicht mehr - ausser eben durch Zugabe einer kleinen Menge Calciumhypochlorit - dann war direkt alles gut.
Also da ist definitiv ein Zusammenhang zw. Zellengröße und Beckenvolumen -> auch wenn selbst die kleine 11g Zelle bei Tom noch nachweisbare Werte an freiem Cl erreicht hat, ist das alleine nicht alles was da passiert bzw. passieren muss damit das Potential in vernünftigen Regionen bleibt.
Schade ist das die Hersteller der Zellen dazu - zumindest offiziell - "nichts" wissen. Kennen müssen sie dieses Phänomen sicher alle, die Elektrolyseanlagen gibt's ja nicht erst seit ein paar Monaten und Ärger mit Kunden oder Anfragen von Händlern muss es dazu eigentlich genug geben.