Anschluss eines Tankgebers (Füllstand messen)

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Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Ne, würde mal sagen so max. 1m.
Also ich könnte das Kabel dann auch genau 1m machen und wenn zu lang, "baumelts" halt iwo rum :lol:
Nein Spaß, kommt dann halt im Kabelkanal unter...

Weis aber nicht wer hier noch so Interesse zeigt und evtl. andere Längen benötigt.
Könnte man ja festlegen und wie erwähnt die "Überlänge" iwo "verstecken"....

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

nofri hat geschrieben:normalerweise gar nicht zulässig, mit el. Anschlüssen kleiner 2m weg ! Betrifft den Abstand von Deinem Kasten...
aber das ist jedem seine Sache die VDE einzuhalten.
Mein FI sitzt extra, heißt das alles was aus meiner "Controller-Schaltzentrale" rauskommt muss min. 2m weg sein? Oder min 2m Kabellänge haben?

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Alex
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Alex »

Mario hat geschrieben:
nofri hat geschrieben:normalerweise gar nicht zulässig, mit el. Anschlüssen kleiner 2m weg ! Betrifft den Abstand von Deinem Kasten...
aber das ist jedem seine Sache die VDE einzuhalten.
Mein FI sitzt extra, heißt das alles was aus meiner "Controller-Schaltzentrale" rauskommt muss min. 2m weg sein? Oder min 2m Kabellänge haben?

Kommt drauf an.... Wie sieht das denn bei Dir aus? ...an den Pool angebauter, unterirdischer Technikschacht mit fester Decke?... dann is das zulässig.

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Jup, und extra FI mit Potenzialausgleich (sitzt halt nicht direkt in der "Controller-Schaltzentrale" sondern in einem kleinen Verteilerkasten unweit davon, der Potentialausgleich geht an das Rohr von der "Gartenpumpe" also direkt ins Grundwasser)

Hab das schon mit Norbert besprochen, scheint auch soweit nach Norm zu sein...

Mir gehts dabei aber weniger um die blöde Norm sondern viel mehr um die Sicherheit, planschen ja auch meine Kids drin....
Drum hatte ich damals auch gleich nen extra FI setzten lassen, auch wenn der nicht notwendig gewesen wäre...

Ich lasse aber zur Sicherheit nochmal nen Fachmann drüber schauen (der hatte mir den FI + Ausgleich so installiert) wenn ich fertig bin...
Der kostet auch nur nen Kaffee wenn er da ist :D

etm
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von etm »

Hallo

Ich blicke zwar nicht ganz durch, wie ihr von dem Pegelsensor jetzt auf Fehlerstromschutzschalter (RCD/FI) kommt, aber will dennoch weiter an diesem Projekt arbeiten.
Ich hab mir mal ein paar Schaltungen angesehen und danach was gekritzel. Könnt ihr mal drüber schauen und sagen "GO" oder "NOGO"?

Hier mal die Krakelei. Ich bin aber doch mehr und mehr der Meinung, dass der alternative Sensor mit umgekehrten Werten vielleicht besser wäre.
Füllstand.jpg
Füllstand.jpg (39.04 KiB) 72 mal betrachtet
Gruß

Ralf

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

etm hat geschrieben: Ich blicke zwar nicht ganz durch, wie ihr von dem Pegelsensor jetzt auf Fehlerstromschutzschalter (RCD/FI) kommt, aber will dennoch weiter an diesem Projekt arbeiten.
Ging wegen der Entfernung von nur 1m zum Controller, das ist aber geklärt...
Nicht nur du willst das ;)

Ich hab das Teil letzes WE erhalten, die Bedienungsanleitung besteht aus einem Zettel in italienisch, der aber nix anderes beinhaltet wie in dem Ebay Link...
Das Teil macht aber einen recht soliden Eindruck, Stecker ist vergossen und scheint auch dauerhaft dicht zu bleiben, Kabel hat nur 30cm muss also verlängert werden.
Ausgemessen habe ich ihn auch,
die Wiederstände gehen von 30 Ohm ganz oben bis 240 Ohm ganz unten und das so ziemlich stabiel (also trotz wackeln in der jeweiligen Stellung, der Schwimmer hat schon einiges an Luft, ändert sich am Wiederstand nix)

Ich warte halt noch auf die Lösung vom Frank, noch eilt da aber auch nix, kann das ja auch evtl. noch nachträglich einbaun...
Ich brauch nur eine Aussage ob das "Zappeln", also die Zeitverzögerung, damit gelöst werden kann oder nicht, zwecks Verrohrung die ich die nächsten beiden WE's angehen wollte...

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

so wurde mein Vorschlag aussehen : ( ungeprüft, nur mal gerade so hingekritzelt:
DifferenzVerstärker für Tankgeber
DifferenzVerstärker für Tankgeber
DifferenzVerstaerker.JPG (120.83 KiB) 66 mal betrachtet
so hab mir das gedacht / durchgerechnet :
der Geber soll wenig belastet werden
also relativ hoher Vorwiderstand -> 4.7K
ein Spannungsteiler stellt die konstante Referenzspannung dar 4.7k und 220 Ohm
der andere Spannungsteiler hat auch 4.7k , gegen Gnd hängt aber der veränderliche Widerstand am invertierenden Eingang
der Differenzverstärker verstärkt die Spannungsdifferenz von nicht invertierendem Eingang und invertierendem Eingang
V = Verstärkungsfaktor ergibt sich aus der Beschaltung der WIderstände am OPV, zum Glätten kan noch ein Kondensator eingebaut werden
hab dann über den Strom die min SPannung ausgerechnet bei 30Ohm .
Die Differenz zu dem festen Teiler sind 191mV ( bei 30Ohm, bei 220Ohm -> 0mV)
das soll jetzt auf 5 V verstärkt werden, brauch man z,B 26K zu 1K an den OPVs, hab dann mal 22 zu 1K genommen , damit der bei 30Ohm nicht unbedingt gleich am Anschlag steht , kann man auch 24k zu 1k nehmen .
Am Ausgang des OPVs noch der SPannungsteiler der auf max 3V begrenzt ( für den Fall das am OPV Ausgang 5V rauskommen

so würde ich das mal am STeckbrett ausprobieren
Als OPV brauch man einen Rail to Rail OPV mit asymetrischer Versorgung ( 0 und 5V) bei 5v Versorgung
details zu einem Differenzverstärker hier :

http://www.google.de/imgres?imgurl=http ... CDgQrQMwAQ]

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hi Norbert
OPVs die am Ausgang kapatzitiv belastet werden können !! zum Schwingen neigen ( selber schon erlebt )
aber das wäre ja schnell mal zusammengesteckt , kann man , wenn die Schaltung einmal so steht schnell mal was hinzustecken , rumspielen

gruß
Frank

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hallo
ich hab da mal was vorbereitet , äää ne gesteckt ...
Verstärkungsfaktor bischen runtergenommen , Spannungsteiler auf 4.7K : 270 Ohm gesetzt
Hintergrund : Leitungsabriss und Kurzschluss soll auch erkannt werden
Der geber hat einen Bereich 30..240, wird also niemals die Referenz 270 Ohm erreichen , Von daher bleibt Reserve den Leitungsabriss zu erkennen

Bastelstunde
Steckbrett
Steckbrett
Aufbau.JPG (169.92 KiB) 48 mal betrachtet
Bauteilwerte leicht geändert , so habs mal ausprobiert / gesteckt
Schaltung
Schaltung
DifferenzVerstaerker.JPG (125.49 KiB) 48 mal betrachtet
hab kein Poti mit 30..240Ohm, daher mal so paar Widerstände der Reihe nach statt des Trimmers eingesetzt
Leitungsabriss vom Tankgeber ergibt nahezu 0V
Kurzschluss (0Ohm) ergibt 2.93V am Ausgang
XLS
XLS
Diagramm.png (18.54 KiB) 48 mal betrachtet
würde erstmal behaupten das es so gehen würde
OPV war ein OPA230, der ist eigentlich viel zu gut dafür :-)
wichtig eben nur das der ausgesuchte OPV eine asymetrische Versorgung braucht , viele OPVs erforder eine symetrische Versorgung +/-5V oder mehr

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Super Frank, vielen Dank hierfür
Könntest du noch kurz auflisten was ich dazu benötigen würde.
Brauchst nix raussuchen, nur auflisten

Nochmals danke

Ach ja, zum glätten den Kondensator parallel zu den 18k?

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

LM158 oder LM 258( da sind 2 drin), das müsste damit auch gehen , ganz billige OPVs , für Std Anwendungen wie diese , paar cents :-)
ne DIL 8 Fassung am besten , für den OPV ( der auch im DIL 8 gehäuse , kein SMD)
Stück Lochrasterplatine
bedrahtete Metallfilmwiderstände :
2 x 18KOhm
2 x 1KOhm
2 x 4.7KOhm
1 x 270 Ohm
1 x 10kOhm
1 x 15kOhm
bischen Litze vielleicht
das ganze kommt dann an 5V
am Ausgang kommen max 3V raus

muss man dann am Ende natürlich auf der Webseite skalieren
also prpfen welche Endwerte der Geber annimmt, bzw anzeigen lassen was er bei beiden Endstellungen so von sich gibt
das kannst dann in den kleinen ADC Calculator eintippen. um die finalen ANzeige werte zu bekommen

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

HI Mario
hab nirgendwo ein Kazität drangehabt
ohne Oszilloskop komm ich zu keiner EInschätzung was da erforderlich ist
ich würde vorschlagen,
wenn du die Lochrasterplatine aufbaust lass überall noch drumherrum bischen Platz, könnt man immer noch nachträglich was dazwischen fummeln
mal sehen vielleicht mess ich da noch mal was, muss erst Scope irgendwie aus der Firma mitbringen und gucken was da so passiert

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Ja, Danke dir, so werde ich das machen...

Hab jetzt bei Reichelt mal was zusammengestellt, die Versandkosten sind höher wie das Zeugs :D

Werde noch was dazu packen, was ich noch für andere Sachen brauch, lohnt sich ja sonst nich :D

Dicken fetten Dank, wenn ich das "zusammengebastelt" habe oder dabei Probleme bekomme, melde ich mich wieder

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

vielleicht von den OPs 2..3 Stck mehr , falls einer kaputt gehen sollte
Widerstände je 10 Stck vielleicht , sind dann an sonem Gurt dran
Wie sieht es mit nem Gehäuse aus
bei Reichelt gibts auch Hutschienen Leergehäuse, oder kleine Montagesockel , kannst das später da reinmachen , sieht dann nicht so gebastelt aus
paar Anreihklemmen zum draufloten für Versorgung /+5V / GND( ,
Signal Out ( Signal / GND)
und den Geber 2 Klemmen

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

Hi Norbert
hab nix weiter hier gehabt , mur Multimeter und Steckbrett :-)
kann das Thema noch mal aufgreifen , bei gelegenheit, ansonsten kann man es auch intern filtern
hatten das glaub ich mal hier angesprochen , irgendwelche UserKOnfigurationen individuell für jeden Kanal
müsst man allerdings auch mal ne grobe Idee haben wie träge die Mechanik des Gebers ist
mal abwarten was Mario so berichtet
gruß
Frank

Manuel
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Manuel »

Hallo,

anbei der Schaltplan inkl der Simulation.
Den OPA2340 gibt es auch bei Reichelt aber alternativ könnte man auch einen anderen Rail to Rail OPV nehmen.

Gruß
Manuel
Dateianhänge
PegelSensor_Simulation.pdf
PSpice Simulation
(5.17 KiB) 235-mal heruntergeladen
PegelSensor_Schaltplan.pdf
Schaltplan
(7.38 KiB) 255-mal heruntergeladen

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Servus Manuel,

hab jetz mal nen LM 258 mit dem dort aufgeführten Sockel geordert, hoffe der tut das auch?

https://www.reichelt.de/LM-258-DIP/3/in ... RCH=LM+258

Sollte morgen auf meinemTisch liegen, denke am Mittwoch komme ich dazu und kann dann berichten...

Danke nochmals

Manuel
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Manuel »

Sollte auch gehen. Kann das ja auch mal simulieren.

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Frankie
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Frankie »

wenn du die Platine nicht zu knapp auslegst , kannst den anderen OPV in dem Gehäuse noch für irgendeinen anderen Schnickschnack nutzen
vielleicht als PT1000 Messverstärker für nen Webergrill :-)
Messverstärker für Beleuchtungsintensität, etc

Mario
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Re: Frage bez. Anschluss eines Tankgebers an Analogeingang

Beitrag von Mario »

Den? Hab jetzt 4 geordert, das gibt Spielraum für noch mehr Spielkram :lol:

Letzteres ist aber eigtl. ne prima Idee... :D