ne, aber der Durchfluss sollte keinen großen Unterschied machen.
Unterhalte mich grad mit einem aus dem US Forum da... der sieht auch diverse mögliche Ursachen dafür, sagt aber auch das er zu dem Thema noch nie irgendwelche etwas "wissenschaftlicheren" Unterlagen gefunden hat.
Seiner Meinung nach kommt (was ich bisher rausbekommen habe)
1. gelöster Wasserstoff in Frage.
Über das Thema hab ich mich letztes Jahr schonmal mit Mickie unterhalten. Er sagte damals das es eigentlich nicht sein kann, das gelöster Wasserstoff die Ursache ist, denn der würde 1. vom freien Chlor (das ja in den Fällen eigentlich immer ausreichend messbar ist) oxidiert warden und 2. diese Reaktion würde einen sehr hohen Cl Verbrauch haben (Mickie hat mir das auch vorgerechnet - ich hab nix kapiert

), den man bemerken würde.
2. kleine Wasserstoffblasen, die weiter im Becken rumschwirren und sich evtl an der Sonde/Diaphragma anlagern und dort die Messung stören.
Eigentlich kein schlechter Ansatz, das würde zumindest erklären warum das tauschen/reinigen/chloren der Sonde kurz mal Abhilfe schafft. Möglicherweise auch, warum nach mehren Tagen ohne "Betrieb" der Zelle (wie bei Martin z.B.) das Potential eher erstmal ansteigt - könnten die restlichen Wasserstoffblasen evtl langsam ausgasen und irgendwann die Sonde nicht mehr beeinflussen.
Aber ob die reine Anhaftung von Wasserstoffbläschen an der Sonde überhaupt einen Einfluss hat ist nicht klar.
Möglicherweise auch warum bei Sandhase durch das einschlaten der GSA das Redoxpotential nach oben tendiert - evtl werd durch die erhöhte Wasserbewegung und das eintragen von zusätzlicher Luft vorhandene kleine Wasserstoffbläschen aus dem Wasser ausgetrieben?
Peter muss mal ein Feuerzeug über's Becken halten wenn er die GSA an macht
3. andere Neben/Oxidationsprodukte die die Zelle im Wasser generiert.
Sowas habe ich ja auch in verdacht (zumindest als Teil des Problems). Prinzipiell sollten alle schwächeren Oxidationsmittel durch das Chlor oxidiert warden, aber er meint das diese Reaktionen manchmal auch nur langsam von statten gehen und es - aus seiner Sicht - vorstellbar ware das dieses Wasser mit "diversen verschiedenen" Oxidationsmitteln dann wieder bei der Sonde ankommen könnte, wenn die Zelle lange genug läuft.
Zum Ansatz, das eine größere Zelle weniger Probleme verursacht obwohl auch kleine Zellen oft in der Lage sind messbares Cl zu produzieren, hatte er auch ne ganz interessante Idee (aber auch nur Theorie)... eine Zelle die mit weniger Leistung angefahren wird, erzeugt sehr wahrscheinlich kleinere Wasserstoff und Cl-Bläschen als eine Zelle die mit der 3 oder 4-fachen Leistung angefahren wird.
..kleine Bläschen bleiben eher im Wasser als große... zudem kleine Zellen ja länger laufen als große... also wiederum noch mehr kleine Bläschen erzeugt werden könnten, was die Wahrscheinlichkeit erhöhen würde das sie wieder an der Sonde ankommen und somit Theorie Nr. 2 wieder zum tragen käme.
Fakt is aber, er weis es alles auch nicht sicher und es sind alles nur mögliche Theorien, was aus seiner Sicht vorstellbar ware.
Vielleicht kann ja mal jemand ein Foto von seinen Bläschen machen die aus der ELD wieder raus kommen (evtl Nachts mit Licht im Becken besser sichtbar??) ...jemand mit "kleiner" Zelle und jemand mit "großer" Zelle ob wir da überhaupt einen Unterschied in der größe der austretenden Bläschen feststellen können?